Brasiliens Bildungsministerium, die UNESCO und Huawei starten Projekte zur digitalen Transformation offener Schulen in Bahia und Pará

Sao Paulo (OTS) – Das brasilianische Bildungsministerium, die UNESCO
und Huawei haben
in Bahia und Pará das Pilotprojekt „Technologiegestützte offene
Schulen für alle“ gestartet.

Mit dem Schwerpunkt auf grüner digitaler Bildung und dem
Erreichen von unterversorgten Regionen wird das Projekt Schulen
Folgendes zur Verfügung stellen:

– Konnektivitätsinfrastruktur

– Solarstromanlagen

– Ausbildung von Lehrern im Bereich Bildungstechnologie

– Digitale Geräte für Klassenzimmer

– Digitale Lehrpläne

Das Projekt wird von den Bildungsministerien der Bundesstaaten
Bahia sowie Pará unterstützt und läuft im Rahmen der Huawei-
Initiative TECH4ALL zur digitalen Eingliederung. Außerdem werden im
Rahmen des Projekts zwei Lehrerausbildungszentren für die Regionen
Nord und Nordost Brasiliens eingerichtet. Unter der Leitung des
Labors für Kreativität und Innovation in der Grundbildung (LabCrie)
sollen die beiden Zentren bis Ende 2025 fertiggestellt werden.

„Diese Initiative zeigt, wie Konnektivität, digitale Werkzeuge
und Lehrerfortbildung Lernräume verbessern können. Es geht nicht nur
darum, Technologie zu nutzen, sondern sie kritisch, kreativ sowie
nachhaltig einzusetzen, um unsere Schulen, Lehrkräfte und Schüler auf
die Herausforderungen von heute und morgen vorzubereiten“, sagte Iuri
Rubim, Generaldirektor des Anísio-Teixeira-Instituts im staatlichen
Bildungsministerium von Bahia.

In Anlehnung an UN SDG4 und nun in seiner zweiten Phase zielt das
Projekt Open Schools darauf ab, widerstandsfähige Bildungssysteme zu
schaffen, welche die nationale Bildungspolitik unterstützen, die
digitale Transformation des Bildungssektors untermauern sowie den
gerechten Zugang zu digitaler Bildung erweitern.

„Wir glauben, dass diese Initiative der Schlüssel ist, um die
Digitalisierung der Bildung in Brasilien voranzutreiben. Es wirkt als
Katalysator für die Vorbereitung der Gesellschaft auf die digitale
Transformation und stellt sicher, dass die Zukunft mit mehr
Innovation sowie Gerechtigkeit für alle gestaltet wird“, sagte Rafael
Herdy, Pädagoge und Technologiekoordinator im Bildungsministerium des
Bundesstaates Pará.

Die Lehrerfortbildung wird sich auf die Schulung von Lehrern der
Mittel- und Oberstufe in grüner digitaler Bildung und KI
konzentrieren. Das Schulungsprogramm, das über die virtuelle
Lernplattform AVAMEC des Bildungsministeriums durchgeführt wird, soll
1000 Lehrern und Schülern öffentlicher Schulen in Jequié und Breves
zugutekommen.

„Die UNESCO ist sich darüber im Klaren, dass kein Bildschirm
jemals einen Lehrer ersetzen wird, aber wir glauben an das enorme
Potenzial der Technologie im Bildungsbereich, um eine integrativere
und nachhaltigere Zukunft zu schaffen“, sagte Maria Rehder, UNESCO-
Projektbeauftragte in Brasilien. „Die Initiative ist ein Schritt nach
vorn bei der Integration von Technologie und Bildung. Wir werden
Methoden für grüne digitale Bildung und KI entwickeln, die auf dem
Dialog mit den Pädagogen selbst basieren.“

Das Projekt zielt auch darauf ab, Brasiliens öffentliche Politik
für digitale Bildung zu stärken, einschließlich der Entwicklung eines
nationalen Leitfadens für grüne digitale Bildung, der verbesserte
nationale Plattformen, die Vernetzung von Schulen, den Aufbau einer
nachhaltigen technologischen Infrastruktur und die Schulung von
Lehrern in KI umfasst.

„Open Schools spiegelt den Einsatz von Huawei wider, den Zugang
zu Technologie zu demokratisieren und eine integrativere digitale
Zukunft zu schaffen“, sagte Elise Machado, Government Affairs
Coordinator bei Huawei Brasilien. „Wir glauben, dass digitale
Integration mit Bildung beginnt. Projekte wie dieses bringen
Innovation, Nachhaltigkeit sowie menschliche Entwicklung in Einklang
und wirken sich direkt auf Gemeinden in historisch unterversorgten
Regionen aus.

Neben Brasilien laufen derzeit auch in Ägypten und Thailand
Projekte der zweiten Phase von Open Schools. Phase I lief von 2020
bis 2024 in Ägypten, Äthiopien und Ghana.

– In Ägypten unterstützt Open Schools über das Nationale Zentrum für
Fernunterricht 950 000 K-12-Lehrkräfte.

– In Äthiopien kam das Projekt 12 000 Schülern sowie 250 Lehrkräften
in 24 Sekundarschulen zugute und verbesserte den landesweiten Zugang
zu Bildungsplattformen für Schüler und Lehrkräfte.

– In Ghana erreichte das Projekt 1000 Lehrer und 3000 Schüler und
stärkte nationale Bildungsplattformen.

Foto –
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Breves_Public_School__Par__State__Brazil___Photo_credit__Huawei.jpg

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