Wien (OTS) – „Wo bleibt die Distanzierung der SPÖ? Wann findet
Bundespräsident Van
der Bellen Worte der Betroffenheit? Wie lange muss man noch warten,
bis die Linke endlich die schwerst verwerflichen, abscheulichen
Handlungen ihrer Ikone verurteilt? Wenn ein damals 63-Jähriger eine
Beziehung und sexuelle Kontakte zu einem 15- bzw. 16-jährigen Mädchen
pflegt, dann ist das keine Lappalie und nichts, das man als bloßes
Fehlverhalten abtun kann, sondern ein handfester Skandal!“,
kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA,
nachdem gegen den Musiker, Schauspieler und Autor Konstantin Wecker
seit Tagen der Vorwurf erhoben wird, von 2011 bis 2012 eine sexuelle
Beziehung mit einer Minderjährigen gehabt zu haben. So habe etwa die
SPÖ-Bildung den bekennenden linken Künstler, der sich auch im „Kampf
gegen Rechts“ engagiert, 2022 zu einem Vortrag geladen. Darüber
hinaus trat Wecker 2023 beim „Fest der Freude“ am Wiener Heldenplatz
auf, bei dem der Bundespräsident die Eröffnungsrede hielt. Auch von
Linksaußen-Gruppen wie den „Omas gegen Rechts“ wurde der Künstler und
linke Aktivist regelrecht verehrt.
„Während jetzt, nach Bekanntwerden der schweren Anschuldigungen,
ein Konzert Weckers nach dem anderen abgesagt wird, hüllt sich die
österreichische Linke in dröhnendes Schweigen. Kein moralisch
erhobener Zeigefinger, keine Betroffenheitsbekundungen, keine
üblichen Mahnungen über angeblich patriarchale
Gesellschaftsstrukturen, unter denen Frauen leiden würden, sondern
nur dröhnendes Schweigen. Offenbar schlägt bei der SPÖ, beim
Bundespräsidenten und den übrigen Linken der moralische Seismograph
bei sexuellen Handlungen mit Minderjährigen nicht an, was aufs
Schärfste zu verurteilen ist und tief blicken lässt“, so Hafenecker,
der auch an die „ausgebliebenen linken Entrüstungsstürme“ zum Fall
Teichtmeister erinnerte.
Kinderschutz müsse oberste Priorität haben und jegliche
Handlungen, ganz besonders im Bereich der sexuellen Integrität, klare
und schwere Konsequenzen nach sich ziehen. „Wer schweigt, nur weil
ein Angehöriger des eigenen politischen Lagers von schweren Vorwürfen
betroffen ist, wie es bei der gesamten Linken in der aktuellen Causa
Wecker der Fall ist, der begeht fahrlässige Verharmlosung“, mahnte
der freiheitliche Generalsekretär.