FPÖ – Vilimsky: „Karl Habsburg verlässt wertkonservativen Kurs seines Vaters und biedert sich linken EU-Eliten an“

Wien (OTS) – In einer Reaktion kritisiert Harald Vilimsky,
freiheitlicher
Delegationsleiter im EU-Parlament, die jüngsten Aussagen von Karl
Habsburg scharf. Dieser habe sich mit seinen Angriffen auf die
Fraktion „Patrioten für Europa“ nicht nur im Ton vergriffen, sondern
auch offen gegen die politische Linie seines Vaters gewandt.

„Was Karl Habsburg da von sich gegeben hat, ist eine ideologisch
verblendete Brandrede gegen all jene, die für ein Europa der
souveränen Vaterländer eintreten“, so Vilimsky. Es sei beschämend,
wie sich Habsburg zum Sprachrohr jener Kräfte mache, die eine
zentralistische EU wollen und alles Nationale diskreditieren. „Dass
er dabei die FPÖ und ihre Partner als ‚falsche Patrioten‘ oder gar
als ‚fünfte Kolonne Moskaus‘ bezeichnet, ist eine Grenzüberschreitung
der Sonderklasse“, betont Vilimsky.

Besonders irritiert zeigt sich Vilimsky über den historischen
Bruch innerhalb der Habsburg-Dynastie: „Sein Vater, Otto von
Habsburg, war ein wertkonservativer Europäer, der trotz Differenzen
stets einen respektvollen Umgang pflegte – auch mit der FPÖ. Karl
Habsburg hingegen hat sich offen den linken Eliten und der Brüsseler
Bürokratie verschrieben.“

„Wer heute gegen die FPÖ und andere patriotische Kräfte in Europa
polemisiert, verrät nicht nur seine eigene Tradition, sondern stellt
sich auf die Seite jener, die Meinungsfreiheit durch Meinungsvorgaben
ersetzen wollen. Die Fraktion „Patrioten für Europa“ ist derzeit die
einzige politische Kraft auf europäischer Ebene, die konsequent für
Frieden, Freiheit und Wohlstand sowie für eine Kooperation souveräner
Nationalstaaten auf Augenhöhe kämpft. „Gerade das sollte jedem echten
Wertkonservativen ein Anliegen sein und keine Zielscheibe für
diffamierende Angriffe“, so Vilmsky.

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