Schwarz/Grüne zu wiiw-Studie: Regierung spart auf Kosten der Falschen

Wien (OTS) – Die aktuelle Studie des Wiener Institut für
Internationale
Wirtschaftsvergleiche zeigt klar: Sparmaßnahmen zulasten niedriger
und mittlerer Einkommen bremsen das Wirtschaftswachstum und erhöhen
die Ungleichheit. „Die wiiw-Studie zeigt schwarz auf weiß, was hier
falsch läuft. Gespart wird bei Familien, Pensionist:innen und
Menschen mit geringem Einkommen – das schadet nicht nur den
Betroffenen, sondern auch der gesamten Wirtschaft“, kritisiert Jakob
Schwarz, Budgetsprecher der Grünen, das Sparpaket der Bundesregierung
scharf.

Besonders problematisch sei, dass gleichzeitig preisdämpfende
Maßnahmen ausgelaufen sind und im Klimabereich stark gekürzt wurde.
„Wer unten kürzt, schwächt den Konsum. Und wer beim Klimaschutz
spart, gefährdet Arbeitsplätze und die Zukunft unseres Standorts“,
betont Schwarz.

Stattdessen brauche es eine faire Alternative: „Unser Plan für
eine Erbschaftssteuer würde nur die Reichsten im Land treffen und
keine negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum haben. Sie
könnte mindestens 1,5 Milliarden Euro jährlich bringen und damit
kleine und mittlere Einkommen entlasten.“

Schwarz fordert daher ein Umdenken im nächsten Doppelbudget:
„Bevor wieder Menschen mit wenig Einkommen zur Kassa gebeten werden,
müssen endlich Superreiche einen gerechten Beitrag leisten.“

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