KI-Deepfakes, Online-Hass und Rassismus: ZARA-Förderstopp ist Angriff auf Demokratie

Wien (OTS) – Hass im Netz und rassistische Übergriffe nehmen in
Österreich seit
Jahren zu. Gleichzeitig wird nun bei einer der wichtigsten
Anlaufstellen für Betroffene gekürzt: Die Opferschutzstelle ZARA
verliert ihre Finanzierung und muss ihre Arbeit voraussichtlich mit
Juni 2026 einstellen.

„Dass diese zentrale Anlaufstelle für Betroffene von digitaler
Gewalt wegfällt, macht den digitalen Raum für viele Menschen
unsicherer. Demokratie lebt davon, dass sich alle sicher beteiligen
können – online wie offline. Wenn Unterstützung gegen Hass gestrichen
wird, ist das auch ein Angriff auf unsere Demokratie“, so Maria
Mayrhofer, Co-Geschäftsführerin von #aufstehn.

Zwtl.: Kürzungen trotz steigender digitaler Gewalt

“Vor 10 Jahren haben wir uns unter dem Hashtag #solidaritystorm
mit den Betroffenen von Hass und sexualisierter Gewalt im Netz
solidarisiert. Als Konsequenz wurde daraufhin auch die Meldestelle
für Hass im Netz eingerichtet”, so Mayrhofer. ZARA war seitdem
zentrale Anlaufstelle für Betroffene von Rassismus und digitaler
Gewalt. “Gerade jetzt, wo Hass im Netz und digitale Gewalt in Form
von sexualisierten Deepfakes immer weiter zunimmt, soll genau dort
gespart werden – das ist fatal.”

Zwtl.: Zivilgesellschaft zeigt Widerstand

Auf der Online-Petitionsplattform mein.aufstehn.at gibt es
bereits eine Petition, die die Rücknahme der Entscheidung von
Familienministerin Claudia Bauer fordert: Link zur Petition .

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