Wien (OTS) – Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung von
Nestlé
„Turning Uncertainty into Resilience: Building Future-Ready
Businesses“ im Rahmen des diesjährigen Europäischen Forum Alpbach.
Gemeinsam mit Klimaökonom Gernot Wagner von der Columbia Business
School und Geneviève Pons, Director General von Europe Jacques
Delors, erörterte Anita Wälz, Head of Sustainability & Corporate
Communications bei Nestlé Zone Europe, welche Voraussetzungen es
braucht, um Lebensmittel- und Agrarsysteme zukunftsfähig zu
gestalten. Im Zentrum stand die Rolle der Landwirtschaft. Die
Teilnehmenden waren sich einig, dass gesunde Böden, widerstandsfähige
Ökosysteme und langfristige Partnerschaften entlang der gesamten
Lebensmittelwertschöpfungskette zentrale Voraussetzungen für die
Ernährungssicherheit der Zukunft sind.
“Regenerative Landwirtschaft ist eine direkte Antwort auf die
Schwachstellen unseres Ernährungssystems. Indem wir gemeinsam mit
Landwirt:innen die Bodengesundheit, die Biodiversität, den
verantwortungsvollen Umgang mit Wasser und die Lebensgrundlagen in
ländlichen Regionen stärken, können wir die Widerstandsfähigkeit
entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhöhen” betonte Anita Wälz
.
„Mehr als 60 Prozent der europäischen Böden gelten infolge
intensiver Bewirtschaftung und des Einsatzes von Chemikalien als
nicht gesund. Es bleibt zu hoffen, dass die laufenden Debatten in
Brüssel über die künftige gemeinsame Agrarpolitik und den nächsten EU
-Finanzrahmen der regenerativen Landwirtschaft den Stellenwert und
die Unterstützung einräumen, die sie verdient“ , so Geneviève Pons .
Gernot Wagner : „Resilienz ist kein Kostenfaktor, sondern eine
Investition in künftige Wettbewerbsfähigkeit. Die Unternehmen, die
heute in widerstandsfähige Lieferketten und langfristige
Versorgungssicherheit investieren, verschaffen sich morgen einen
entscheidenden Vorteil.“
Die Diskussion machte deutlich, dass Unternehmen die
Transformation nicht allein bewältigen können. Erforderlich seien
verlässliche politische Rahmenbedingungen, innovationsfreundliche
Regulierung sowie gemeinsame Investitionen von Wirtschaft,
Landwirtschaft, Finanzsektor und Politik.
„Die Herausforderungen, vor denen unsere Ernährungssysteme
stehen, sind komplex. Umso wichtiger ist es, gemeinsam Lösungen zu
entwickeln, die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Resilienz
stärken“ , ergänzte Wälz .
Zwtl.: Regenerative Landwirtschaft als Hebel für mehr Resilienz
Bereits 27,6 Prozent der strategisch wichtigen Rohstoffe von
Nestlé, darunter Kaffee, Kakao, Milch und Getreide, stammen von
Betrieben, die regenerative Landwirtschaftspraktiken anwenden. Bis
2030 soll dieser Anteil auf 50 Prozent steigen. Die
Treibhausgasemissionen 2025 konnten um 24,5 Prozent gegenüber 2018
reduziert werden und haben das ursprünglich gesetzte Ziel von 20
Prozent bis 2025 übertroffen.
Das Europäische Forum Alpbach bringt jährlich führende
Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und
Zivilgesellschaft zusammen, um Antworten auf die großen
Zukunftsfragen Europas zu diskutieren. Die Session wurde von Nestlé
unterstützt und widmete sich der Frage, wie Unsicherheit in
langfristige Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit übersetzt
werden kann.
Zwtl.: Über Nestlé
Nestlé ist das weltweit größte Unternehmen für Lebensmittel und
Getränke mit Standorten in 185 Ländern. Rund 271.000 Mitarbeitende
setzen sich täglich auf der ganzen Welt dafür ein, die Lebensqualität
zu steigern und zu einer gesünderen Zukunft beizutragen. Nestlé
bietet eine große Anzahl an Produkten und Dienstleistungen für Mensch
und Tier in allen Lebenslagen an. Dies umfasst über 2.000 Marken von
globalen Ikonen wie NESCAFÉ oder NESPRESSO bis hin zu Innovationen im
Health Science Bereich. Die gemeinsame Wertschöpfung steht im
Mittelpunkt des Unternehmenssinns von Nestlé: denn in guter Nahrung
liegt die Kraft zu einem besseren Leben für alle.
Der Hauptsitz von Nestlé ist in Vevey, wo das Unternehmen vor
fast 160 Jahren in der Schweiz gegründet wurde. Nestlé in Österreich
mit Hauptsitz in Wien hat rund 700 Mitarbeiter:innen an 21 Standorten
und besteht seit 1879. Wichtigste Marken: NESPRESSO, FELIX, NESCAFÉ,
NESCAFÉ DOLCE GUSTO, MAGGI, PURINA, BEBA, KITKAT, THOMY, SMARTIES,
GARDEN GOURMET, NESQUIK, PURE ENCAPSULATIONS.
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