Wien (OTS) – „Die heute präsentierten Ergebnisse der Bildungsumfrage
mit über
46.000 Befragten bestätigen einmal mehr, was wir Freiheitliche seit
Jahren kritisieren: Das österreichische Bildungssystem erfüllt seine
Aufgabe nicht mehr und bereitet unsere Kinder und Jugendlichen
unzureichend auf das Leben und die Anforderungen der Zukunft vor. Der
Reformbedarf ist in der Bevölkerung längst erkannt – nun sollte auch
NEOS-Bildungsminister Wiederkehr endlich in die Gänge kommen und vom
reinen Ankündigen in die Umsetzungsphase wechseln“, forderte FPÖ-
Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl.
„Im vergangenen November hat Wiederkehr den sogenannten ‚Plan Z‘
ausgerufen. Dabei versuchte er mit Schlagworten wie
‚Kompetenzorientierung‘ und ‚Kreativität‘ zu punkten, verschwieg aber
wohl weislich, was das im Klartext heißt. Nämlich weniger Wissen,
weniger Leistung und dafür mehr ideologische Indoktrination in den
Klassenzimmern. Dieser Plan stand offensichtlich nicht für Zukunft,
sondern für Zerstörung, Zentralismus und Zukunftsraub an unseren
Kindern. Aus diesem Gründen sollte er diese Umfrage sehr ernst nehmen
und unter anderem auch den massiven Reformstau im Bildungsbereich
endlich auflösen“, so Brückl und weiter: „Es kann jedoch nicht sein,
dass er die grundlegenden Probleme des Bildungssystems ungelöst
lässt, während er stattdessen weniger Latein, weniger Fremdsprachen
und die Zusammenfassung der Naturwissenschaften zu einem Sammelfach
im Lehrplan vorantreibt, zugleich aber mehr Ressourcen für den Umgang
mit Künstlicher Intelligenz fordert.“
„Österreich braucht eine umfassende Bildungsreform, die sich
konsequent an klaren Leistungs- und Qualitätsmaßstäben orientiert und
junge Menschen gezielt auf die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts
vorbereitet. Die wenigen bislang vom NEOS-Bildungsminister
angekündigten Maßnahmen sind keine Zukunftsprojekte, denn ein
Bildungssystem lässt sich nicht mit kosmetischen Reformen retten“,
stellte Brückl klar.