Wien (OTS) – „Der Rechnungshofbericht zur Causa Vienna Twentytwo
belegt ganz klar:
Die BIG-Tochter Austrian Real Estate Development (ARE Development)
muss sich neu ausrichten und leistbaren beziehungsweise geförderten
Wohnraum errichten“, sagte heute FPÖ-Bautensprecher NAbg. Michael
Oberlechner, MA und verwies auf einen entsprechenden Antrag der FPÖ.
„Ich frage mich, wie ein staatliches Unternehmen gemeinsam mit
der SIGNA derartige Projekte entwickeln konnte? Hat man nicht auf die
Vorlage entsprechender Bilanzen bestanden?“, kritisierte Oberlechner.
„Auffällig ist jedenfalls, dass der mitverantwortliche ehemalige ARE-
Geschäftsführer Hans-Peter Weiss auch in der Causa um die ÖVP-nahe
Wohnungsgenossenschaft ‚Neue Eisenstädter‘ als deren
Aufsichtsratsvorsitzender eine zentrale Rolle spielt“, verwies
Oberlechner auf die geltende Unschuldsvermutung für alle Genannten
und Beteiligten.
„Wir Freiheitliche werden die Causa im Detail ausleuchten. Die
ARE kann nicht länger Partner von Spekulanten sein. Wir brauchen
leistbaren Wohnraum und hier muss der Bund endlich mit guten Beispiel
vorangehen“, betonte Oberlechner und kündigte weitere
parlamentarische Initiativen im Nationalrat an.