Grüne Wien/Kraus, Schöll-Laussermayer: Massive Kürzungen bei Vienna Pride schränken Sichtbarkeit der Queeren Community ein

Wien (OTS) – Die Grünen Wien kritisieren die heute bekannt gewordenen
massiven
Förderkürzungen bei der Vienna Pride 2026 scharf: „Die Entscheidung,
die Mittel um fast 50 Prozent zu reduzieren, gefährdet nicht nur die
Vienna Pride, sondern schwächt auch die Sichtbarkeit der queeren
Community“, so Parteivorsitzender Peter Kraus, und weiter: „In den
letzten Wochen haben SPÖ und Neos wiederholt gezeigt, dass ihre
Kürzungen und Gebührenerhöhungen die breite Mitte unserer
Gesellschaft belasten. Und nun streichen die Neos Unterstützungen für
alle, die sich für Gleichberechtigung und Menschenrechte einsetzen –
das ist ein fatales Signal.“

Die Rot-Pinken Kürzungen bedeuten auch, dass das Pride Village
nicht am Rathausplatz stattfindet und die Queere Community damit
einen wichtigen, sichtbaren Ort verliert. „Gerade eine Stadt wie Wien
muss zeigen, dass sie zu ihrer queeren Community steht – in guten wie
in herausfordernden Zeiten. Kürzungen, die Sichtbarkeit und Teilhabe
untergraben, sind ein politischer Rückschritt. SPÖ und Neos machen
mit ihrer zunehmend ausufernden Kürzungspolitik Wiens Vielfalt
unsichtbar“, so Katharina Schöll-Laussermayer, Sprecher:in von den
Grünen Andersrum.

Die Vienna Pride ist weit mehr als ein Fest: Sie ist ein
zentraler Ort für Sichtbarkeit, Akzeptanz und gesellschaftliche
Solidarität. „In einer Zeit, in der queerfeindliche Angriffe,
Diskriminierung und politische Instrumentalisierung von queeren
Menschen wieder zunehmen, braucht es besonders starke und
verlässliche politische Unterstützung – keine ausufernden
Einsparungen bei jenen Initiativen, die Sichtbarkeit und Sicherheit
garantieren“, so Kraus und Schöll-Laussermayer abschließend.

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