Wien (OTS) – „Wer 2025 in Österreich eine Wohnung gesucht oder
vermietet hat,
bewegte sich in einem Paradoxon: Während die reinen Nettomieten
sanken, schossen die Bruttokosten durch die Decke. Die aktuelle
Marktbilanz des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder
in Kooperation mit dem zt Datenforum macht eines deutlich: In diesem
Spannungsfeld sind Immobilienmakler keinesfalls bloße Türöffner,
sondern die entscheidenden Partner, die den Markt vor dem Stillstand
bewahren“, hält Roman Oberndorfer, Obmann des Fachverbandes der
Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ), fest.
Immobilienmakler sind Partner statt Türöffner – Anzeigenvolumen
2025 wieder stabil
„Kurz nach Einführung des Bestellerprinzips, also dem
Provisionsentfall auf der Mieterseite, sind Mietwohnungsanzeigen
sowohl privat wie gewerblich deutlich zurück gegangen, 2025 hat sich
das Anzeigenvolumen wieder stabilisiert“, so Oberndorfer. „Doch der
Teufel steckt im Detail. Die Schere zwischen Netto- und Bruttomiete
klafft weiter auseinander als je zuvor. Dass der Markt trotz dieser
Belastungen funktioniert, liegt maßgeblich an der Professionalität
der gewerblichen Anbieter.“
WKÖ-Oberndorfer und Zoidl: „Maklerleistung unverzichtbar“
Für Mario Zoidl, stellvertretender Obmann im WKÖ-Fachverband der
Immobilien- und Vermögenstreuhänder und Sprecher der österreichischen
Immobilienmakler, ist das Ergebnis der Datenerhebung eindeutig: „Wir
sehen 2025 eine ganz klare Trennung: Auf der einen Seite private
Inserenten, die oft mit völlig unrealistischen Preisvorstellungen
oder lückenhaften Unterlagen scheitern. Auf der anderen Seite die
Makler, die den Markt mit kühlem Kopf stabilisieren. Nehmen wir
Niederösterreich: Hier liegen gewerbliche Angebote mit 8,60 Euro pro
Quadratmeter deutlich unter dem privaten Schnitt. Profis wissen, was
der Markt verträgt. Maklerleistung ist unverzichtbar – wer heute noch
glaubt, darauf verzichten zu können, ignoriert die Realität der
massiv gestiegenen Komplexität. Wir sind diejenigen, die dafür
sorgen, dass Wohnungen nicht monatelang leer stehen, nur weil die
Preisbewertung nicht stimmt.“
Die neue Realität: Nettomiete bei 10 Euro – Bruttomiete bei mehr
als 15 Euro
„Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im vierten Quartal
2025 lag der Median der Nettomiete bundesweit bei 10,06 Euro. Doch
die Mieterinnen und Mieter zahlen am Ende 15,22 Euro brutto. Seit
Einführung des Bestellerprinzips ist die Gesamtbelastung um 1,50 Euro
pro Quadratmeter gestiegen – exakt das Gegenteil der ursprünglichen
Absicht des Gesetzgebers“, sagt Mario Zoidl.
Expertise kein Luxus, sondern echte Notwendigkeit
„Unsere Leistung ist schlicht marktsystemrelevant: Expertise ist
kein Luxus, sondern echte Notwendigkeit“, so Zoidl weiter. „Die
Mietpreise selbst sind stabil, oft sogar rückläufig. Dass das Wohnen
dennoch teurer wird, liegt an Faktoren, die außerhalb der
Mietzinsgestaltung liegen. In genau diesem Umfeld ist der Makler der
einzige Puffer. Wir sehen im Burgenland Verweildauern der Anzeigen
von unter 30 Tagen – ein Spitzenwert, der nur durch professionelles
Verkaufsmanagement erreichbar ist. Die Steigerung der gewerblichen
Anzeigen in den Ballungsräumen ist kein Zufall, sondern ein massives
Signal: Die Menschen vertrauen auf den Experten, der liefert.“
Daten belegen „Makler-Effekt“
„In Salzburg, wo die Bruttomieten in der Stadt auf über 22 Euro
kletterten, hielten Experten die Verweildauer der Inserate stabil,
während der Privatmarkt träge reagierte. In Kärnten und der
Steiermark fungieren Makler als Qualitätsfilter, die gerade im
Erstbezug für eine reibungslose Marktintegration der Objekte sorgen“,
hebt Fachverbandsobmann Roman Oberndorfer hervor. „Damit belegen die
Daten den ‚Makler-Effekt‘: Unsere Betriebe halten den Markt sicher
und effizient am Laufen – für alle Marktteilnehmer. Ohne
Immobilienmakler würde der reibungslose Ablauf am Markt einbrechen
und Leerstand explodieren.“
Immomarktplatz.at wird 2026 zur Drehscheibe
„Mit immomarktplatz.at werden Immobilienmakler:innen und
Wohnungssuchende 2026 noch besser unterstützt“, so Oberndorfer. „Die
Onlineplattform bietet ein umfangreiches Angebot an gewerblichen
Wohnungsanzeigen – exklusiv 24 Stunden vor anderen Onlineanbietern –
und gibt damit Kundinnen und Kunden noch mehr Qualität und
Sicherheit. Für die Mitgliedsbetriebe des Fachverbandes der WKO ist
die Insertion kostenlos.“
Unverzichtbarer Partner für den Markt
„Immobilienmakler haben 2025 jedenfalls bewiesen, dass sie
umfassende Immobiliendienstleister mit Spitzenleistungen für den
Markt erbringen. Mit immomarktplatz.at steht Wohnungsuchenden ein
zusätzliches Tool zur Verfügung, um sich sicher und erfolgreich am
heimischen Immobilienmarkt mit dem richtigen Experten an der Hand zu
bewegen“, sind sich Oberndorfer und Zoidl abschließend einig. (
PWK077/JHR)