Infotag Wasser 2025

Raiding (OTS) – Rund 230 Teilnehmer konnten sich im Rahmen der
Vorträge und einer
Fachausstellung über branchenspezifische Neuerungen informieren.

Ein zentrales Thema, das sich auch in verschiedenen Vorträgen des
Infotages Wasser widerspiegelt, war das Thema des Einflusses des
Klimawandels, sowie der damit verbundenen Extremwetterereignisse, auf
die Wasserversorgung. Die Veranstalter konnten zu diesem existenziell
wichtigen Thema die international renommierte österreichische
Klimaexpertin Univ. Prof. Dr. Kromp – Kolb als Vortragende gewinnen.

Der Obmann der Plattform Wasser Burgenland, DI Dr. Helmut
HERLICSKA (WLV NB), sowie seine beiden Stellvertreter, Ing. Christian
ZÖRFUSS (WV MB) und Ing. Christian PORTSCHY (WV Südl. Bgld. I)
betonten die wichtige Rolle der Trinkwasserversorgung in der
Daseinsvorsorge der Bevölkerung und die große Bedeutung der
Versorgungssicherheit.

Nach einer Begrüßung durch den Obmann der PWB, DI Dr. Helmut
HERLICSKA, erfolgten Grußworte durch den Obmann des
Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland, Bgm. Ernst EDELMANN.

Die Vortragsreihe wurde daraufhin von Dipl.-Ing. Anna SELITSCH (
Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach) mit dem
Thema „Aktuelles aus der Trinkwasserwirtschaft“ eröffnet.

Der Beitrag von em.o.Univ.Prof. Dr. Helga KROMP-KOLB (BOKU),
Meteorologin und Klimaforscherin, zum Thema „Mögliche Auswirkungen
des Klimawandels auf die Wasserversorgung“ war von sehr großem
Interesse für das anwesende Fachpublikum. Besonders eindringlich
waren ihre Aussagen: „Für Pessimismus in der Klimafrage ist es zu
spät. Wir können uns Pessimismus nicht leisten, denn er lähmt. Es
geht darum, aktiv daran zu arbeiten, dass sich etwas ändert. Ich habe
extremes Vertrauen darin, was Menschen leisten können, wenn sie sich
einmal zu etwas durchgerungen haben“.

Ein Gemeinschaftsvortrag von Mitgliedern der Plattform Wasser
Burgenland mit dem Thema „Vorbereitung auf außergewöhnliche
Betriebssituationen (Trockenperioden, Poolfüllungen, Blackout etc.)“
brachte interessante Aufschlüsse und sorgte für intensive
Diskussionen.

Auch die Vorträge zu den Themen „Hochwasser 2024,
Erfahrungsbericht EVN Wasser“ von DI (FH) Jakob DENK, BA (EVN Wasser
GmbH) und „Aktuelle Sanierungen und Neubauten von Wasserbehältern“
von DI Norbert KLICHA und DI Karin SCHITZENHOFER (MA 31 – Wiener
Wasser) waren für das Publikum hochinteressant.

„Die klimatischen Änderungen und die damit verbundenen Häufungen
von Extremwetterereignissen sind eine große Herausforderung für die
Wasserversorgung, der wir uns mit geeigneten Klimastrategien und
einer Vielzahl von Maßnahmen stellen müssen. Dazu ist zu sagen, dass
aus einer aktuellen Kundenumfrage hervorgeht, dass 93% der
burgenländischen Bevölkerung mit ihrer Wasserversorgung zufrieden
sind, und uns Wasserversorgern die Bewältigung der zukünftigen
Herausforderungen zutrauen“, erläutert der Obmann der PWB, DI Dr.
Helmut Herlicska.

Die Ausstellung der 35 branchenspezifischen Fachfirmen der
Trinkwasserversorgung wurde von den anwesenden Vertretern der
Wasserversorgungsunternehmen, Wassergenossenschaften und Gemeinden,
sowie Planungsbüros und Behördenvertretern, mit großem Interesse
besucht und es entwickelten sich im Rahmen der Veranstaltung viele
Fachgespräche rund um die Thematik der Trinkwasserversorgung.

„Der bereits zum 18. Mal stattgefundene Infotag Wasser ist
mittlerweile eine fixe Institution in der Wasserwirtschaft des
Burgenlandes geworden. Die heutige Veranstaltung hat wieder gezeigt,
dass in der Branche eine gute Kooperation erfolgt, und wir gemeinsam
auch die zukünftigen Herausforderungen der Trinkwasserversorgung
meistern können“, so der Obmann der PWB, DI Dr. Helmut HERLICSKA, und
seine beiden Stellvertreter Ing. Christian PORTSCHY und Ing.
Christian ZÖRFUSS abschließend.

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