KWG nimmt dritten Großbatteriespeicherpark in Betrieb

Schwanenstadt (OTS) – Vor wenigen Tagen ging der dritte
Großspeicherpark von KWG in
Betrieb. Nach den Speicherparks bei den Wasserkraftwerken Hart,
Kaufing (Gemeinde Rüstorf/OÖ) und dem ersten Einzelbatteriespeicher
beim KWG Energielabor (Gemeinde Schlatt/OÖ), blickt KWG nun stolz auf
den dritten Batteriespeicherpark beim Kraftwerk Deutenham (Gemeinde
Desselbrunn/OÖ).

„Mit einer Kombination von modernster Batteriespeichertechnologie
mit bewährter Wasserkraft treiben wir als traditionell mutiger
Energieversorger die Energiewende in unserer Region voran,“ betont
Peter J. Zehetner, Geschäftsführer bei KWG. Nach den Speicherparks
bei den Kraftwerken Hart (Anm.: 2 MWh Speicherkapazität) und Kaufing
(Anm.: 1 MWh Speicherkapazität) haben wir nun unseren Dritten beim
Kraftwerk in Deutenham mit 1,72 MWh Speicherkapazität eröffnet. Der
neu installierte Batteriespeicherpark besteht aus acht Einheiten und
ist notstromfähig, was auch die Einsatzbereitschaft des über 40 Jahre
alten KWG Wasserkraftwerks Deutenham erhöht. Somit betreibt KWG
mittlerweile bereits Batteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von
knapp 5 MWh an vier verschiedenen Standorten.

Gerade im Frühling und Sommer ist durch die Vielzahl an PV-
Anlagen tagsüber regelmäßig viel zu viel Strom im System, der nicht
genutzt werden kann. Zu dieser Zeit müssen viele
Wasserkraftwerksbetreiber die Erzeugung der Wasserkraftwerke
drosseln. KWG hat auf diese Entwicklung reagiert und kann die eigenen
Batteriespeicher direkt aus den Wasserkraftwerken laden und die
Leistung zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgeben. „Wir können
aktuell 25-50% unserer Wasserkrafterzeugung für zwei bis vier Stunden
zwischenspeichern. Um die Ladung- und Entladung der
Großbatteriespeicher optimal auszuführen haben wir dazu eine eigene
Steuerung entwickelt, die wir variabel auf verschiedene
Betriebsweisen anwenden können. Auch den Anschluss und die
Inbetriebnahme des neuen Speicherparks haben wir fast ausschließlich
mit unseren eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt“,
zeigt sich Peter J. Zehetner stolz.

Batteriespeicher in dieser Dimension sind in Österreich noch die
absolute Ausnahme, weil die Rahmenbedingungen dafür im Moment nicht
einfach sind. KWG unterstreicht einmal mehr, dass man auch als
regionaler Energieversorger eine Vorreiterrolle einnehmen kann.
Geschäftsführer Zehetner zur Motivation für diese Projekte: „Als
Energieversorger tragen wir eine große Verantwortung. Um dieser
Verantwortung gerecht zu werden, braucht es eine gute Portion Mut und
Umsetzungsstärke. Als Unternehmen mit einer über 100-jähriger
Geschichte war es uns schon immer wichtig Trends voller Energie zu
gestalten. Auch oder gerade, wenn die Rahmenbedingungen dafür
schwierig sind.“

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