Wien (OTS) – Das vorliegende Konzept zur Umgestaltung des
Aumannplatzes erhitzt
bereits seit der Präsentation die Gemüter. Die Petition, die sich
Anfang Juli gegen die geplante gänzliche Sperre der Währinger Straße
richtete, fand innerhalb weniger Tage die notwendigen 500
Unterschriften und auch die heute Vormittag stattgefundene Demo
zeigt, dass die beste Lösung noch nicht gefunden ist.
„Dass der Aumannplatz belebt und mittels Verkehrsberuhigung zu
einem lebenswerten und modernen Grätzl umgestaltet werden soll, steht
für uns außer Frage. Das ist aber auch mit weitaus weniger Budget
möglich“, so Manuela-Anna Sumah-Vospernik, Bezirkssprecherin der NEOS
in Währing.
Statt dem von der Bezirksvorstehung vorgeschlagenen Konzept
wollen NEOS Währing mit einer Begegnungszone und dem Einsatz von
Tactical Urbanism das Verkehrsaufkommen schnell und kostengünstig
reduzieren und die Lebensqualität vor Ort deutlich erhöhen. Durch die
Errichtung einer kleinen Bühne, eine neue Toilettenanlage und die
Entfernung von Zäunen und Blumenbeeten könnten die Bürgerinnen und
Bürger den Park noch vielfältiger nutzen und das ohne viel Aufwand
und teuren Umgestaltungsmaßnahmen.
Die für die geplante Umgestaltung vorgesehenen Millionen wollen
NEOS lieber in die Bildungseinrichtungen im Bezirk stecken. „Als
Bezirk ist es unsere Aufgabe dafür Sorge zu tragen, dass Währings
Schülerinnen und Schüler gut ausgestattete und sichere Schulgebäude
zur Verfügung stehen. Statt Millionen in eine überdimensionierte
Umgestaltung zu stecken, die nicht einmal eine Verbesserung der
Verkehrsführung mit sich bringt, sehen wir das Geld in Währings
Bildungseinrichtungen besser aufgehoben“, so Sumah-Vospernik.