Novak: „Wien ist ein Quanten-Hotspot. Der neue Technologiereport bestätigt diese Spitzenstellung.”

Wien (OTS) – Der aktuelle Report „Quantentechnologie in Wien“ der
Wirtschaftsagentur Wien zeigt eindrucksvoll, dass Wien
wissenschaftliche Exzellenz, hohe Innovationskraft, gezielte
Förderung und ein dynamisches Unternehmensumfeld vereint – und damit
im nationalen Vergleich eine klare Vorreiterrolle einnimmt.

Barbara Novak, Wirtschafts- und Digitalisierungsstadträtin,
erklärt: „Wien nimmt eine Schlüsselrolle in der Zukunftstechnologie
Quanten ein – sowohl in der Forschung als auch bei der
wirtschaftlichen Umsetzung. Der Report bestätigt, was vielen
Expertinnen und Experten bereits bekannt ist: Wien ist der zentrale
Knotenpunkt für Quantentechnologien in Österreich. Das Potenzial für
einen Platz an der Weltspitze ist eindeutig erkennbar. Jetzt gilt es,
weiter in Talente, Infrastrukturen und Unternehmensförderung zu
investieren, um diesen Vorsprung zu halten und auszubauen.“

Zwtl.: Quantenexzellenz auf allen Ebenen

Wien beheimatet eine weltweit anerkannte Forschungselite: Über 40
Publikationen in den Zeitschriften Nature und Science seit 2020, 12
laufende ERC-Grants (Stand: Mai 2025) und nicht zuletzt zwei
Nobelpreise für Physik unterstreichen das internationale Renommee.
Die Auszeichnungen für Anton Zeilinger (2022) und Ferenc Krausz (2023
) zeigen: In Wien wird Quantenforschung auf höchstem Niveau
betrieben.

Mit rund 35 % aller nationalen Fördermittel für
Quantentechnologien (FFG und FWF) ist Wien führend im
Ressourceneinsatz. Allein im nationalen Leitprogramm Quantum Austria
entfallen 36 von 43 geförderten Projekten ganz oder teilweise auf
Wiener Institutionen.

Zwtl.: Innovation trifft Unternehmertum

Wien überzeugt nicht nur in der Forschung, sondern auch bei der
wirtschaftlichen Umsetzung von Innovationen. So wurden in den letzten
vier Jahren mehrere spezialisierte Start-ups im Bereich
Quantentechnologie gegründet.

Im internationalen Vergleich belegt Wien eine Top-Position im
Bereich Quantenpatente. Laut WIPO-Daten rangiert die Stadt mit 28 PCT
-Patenten aus den letzten fünf Jahren im Bereich Quantenkommunikation
und -sicherheit hinter nur drei europäischen Städten: München, Paris
und Delft.

Die Stadt Wien begleitet diese technologische Entwicklung mit
strategischen Initiativen. So wurde im Frühjahr 2025 ein Co-Creation
Lab Quantentechnologien mit führenden Expert*innen abgehalten. Die
dort erarbeiteten Maßnahmen und Perspektiven fließen direkt in die
städtische Innovationspolitik ein. Zudem organisiert die Stadt
laufend Vernetzungsformate für Wissenschaft und Wirtschaft, um
Synergien zu fördern und den Quantenstandort nachhaltig
weiterzuentwickeln.

Zwtl.: Vienna Quantum Tech Days 2025: Bühne für Vernetzung und
Visionen

Ein aktuelles Highlight war die zweitägige Veranstaltung „Vienna
Quantum Tech Days 2025”, die Anfang Oktober im Wiener Rathaus
stattfand. Ziel der Veranstaltung war es, Akteur*innen des Wiener
Quanten-Ökosystems gezielt zu vernetzen.

„Die Vienna Quantum Tech Days 2025 dienen als zentrale Plattform
für den Austausch zwischen Spitzenforschung und Anwendung. Durch die
Zusammenarbeit von Forschung und Industrie in ganz Österreich stärken
sie Wiens internationales Profil in der Quantenwissenschaft. Die
Universität Wien fördert dies gezielt durch Initiativen wie das
Quantum Innovation Lab, das Forschende bei der Entwicklung von
Prototypen und Geschäftsmodellen unterstützt“, erklärte Roland Maier,
Vizerektor für Digitalisierung und Wissenstransfer der Universität
Wien.

Im Fokus der Veranstaltung stand die Stärkung des Quanten-
Standorts Wien durch die gezielte Förderung des Technologietransfers
von der Forschung in die Wirtschaft sowie die Beschleunigung der
Kommerzialisierung quantentechnologischer Anwendungen.

Der aktuelle Report zur Quantentechnologie in Wien ist abrufbar
unter: Quantentechnologie – Wirtschaftsagentur Wien

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