Wien (OTS) – Anlässlich des Eurovision Song Contest 2026, der
tausende Gäste aus
der ganzen Welt in die österreichische Hauptstadt bringt,
präsentieren zahlreiche Kultureinrichtungen – darunter auch die
Bundesmuseen und -theater – ein facettenreiches Zusatzprogramm. Von
interaktiven Ausstellungspfaden über nostalgische Bühnenshows bis hin
zu stimmgewaltigen Sing-Alongs eröffnet die größte Musikshow der Welt
eine zusätzliche Bühne für die kulturelle Vielfalt des Landes und
macht die österreichische Hauptstadt zu einem lebendigen
Gesamterlebnis für Besucher:innen aus aller Welt.
Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte Vizekanzler und
Kulturminister Andreas Babler das Programm gemeinsam mit der
interimistischen ORF-Generaldirektorin, Ingrid Thurnher sowie der
Generaldirektorin des Naturhistorischen Museums, Katrin Vohland, vor.
Andreas Babler, Vizekanzler und Kulturminister: „United by music:
Diese vereinigende Kraft durch Freude, Offenheit und Vielfalt – das
ist die wunderschöne Idee des ESC, die heute leider wieder besonders
aktuell ist. Diese Idee der Zusammenarbeit hat auch den ORF und viele
Kultureinrichtungen dazu bewegt, ein kulturelles Rahmenprogramm für
den ESC zu gestalten. Als Kunst- und Kulturminister freut es mich,
dass viele Bundesmuseen und -theater sich an dieser Zusammenarbeit
beteiligen.“
Ingrid Thurnher, Generaldirektorin des ORF: „JJ hat den
Eurovision Song Contest 2026 nach Wien geholt – und wir empfangen ihn
mit offenen Türen und vollem Programm. Der ESC zieht in unsere
Museen, auf unsere Theaterbühnen und in unsere Konzertsäle ein. Der
ORF bringt den Song Contest zu den Menschen und macht ihn zu einem
Erlebnis. Mit unseren zahlreichen Initiativen bringen wir die
Menschen dazu, gemeinsam zu musizieren, zu performen und zu tanzen.
Der ORF feiert die kulturelle Vielfalt dieses Landes – und trägt sie
in die Welt hinaus.“
Katrin Vohland, Generaldirektorin Naturhistorisches Museum Wien:
„Der Eurovision Song Contest steht für die Vielfalt auf der Bühne, im
Publikum und in der Natur. Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere
haben die unterschiedlichsten Stimmen und Ausdrucksweisen. Als
Naturhistorisches Museum stehen wir nicht nur für das Wissen über
Natur und die Tiere aus den unterschiedlichsten Ländern, sondern wir
sind auch ein Ort, um die Vielfalt zu feiern und zu erhalten. Wir
freuen uns, bei dem inspirierenden Event auch ohne Tanzschein mit
dabei zu sein!“
Auszug aus dem facettenreichen Programm – Mehr Veranstaltungen
unter: https://songcontest.orf.at/story/kulturinitiativen100
Burgtheater: Im Epizentrum des ESC
Vis-à-vis zum Eurovision Village am Rathausplatz steht das
Burgtheater im Epizentrum des ESC. Bei der großen Eröffnungszeremonie
strömen die Teilnehmer:innen aller Länder vom Burgtheater in Richtung
Rathausplatz. Während der ESC-Woche bietet die Burg einen speziellen
Spielplan – bunt, divers, laut und musikalisch, zeitlich so
abgestimmt, dass Besucher:innen sowohl ESC als auch Burg erleben
können. Auch das Familienstück Gullivers Reisen ist am 12. und 14.
Mai angesetzt. Einen Tag nach dem ESC-Finale treten Jan Böhmermann
und Olli Schulz mit ihrer inoffiziellen ESC-Abrechnung live im
Burgtheater auf – mit pointierten Beobachtungen, musikalischen
Eskalationen und genau der brachialen Meinung, die man nach diesem
Finale braucht. ( www.burgtheater.at )
Volksoper Wien: Sing-Along und Public Viewing
Die Volksoper Wien lädt an drei Terminen im Mai zum ESC-Sing-Along
vor dem Haus – unterstützt vom Volksopern-Chor geht es durch sieben
Jahrzehnte der größten Song-Contest-Hits, mit Moderation und Texten
zum Mitsingen. Am 16. Mai 2026 öffnet die Volksoper ihren
Zuschauerraum zusätzlich für ein Public Viewing des Finales. (
www.volksoper.at)
Die Albertina: Sun-Downer-Vibes mit ALBERT&TINA
Der Eurovision Song Contest kommt nach Wien – und ALBERT&TINA bietet
die perfekte Einstimmung auf das größte TV-Event des Jahres. Beim
beliebten Afterwork-Special auf der Bastei der ALBERTINA sorgen am
13. Mai 2026 stimmungsvolle Sun-Downer-Vibes zu den größten ESC-Hits
der letzten Jahre für beste Unterhaltung. Der Blick über die Stadt,
erfrischende Drinks und ausgelassene Stimmung laden dazu ein, durch
die Nacht zu tanzen. ( www.albertina.at )
Österreichische Galerie Belvedere / Belvedere 21: QUEERING THE
BELVEDERE
Das Belvedere 21 lädt zu einem queeren Programm mit Public Viewing am
14. Mai 2026, ab 16 Uhr bei freiem Eintritt ein. Auf dem Programm
stehen geführte Rundgänge durch die Ausstellungen von Sandra Mujinga,
Sue Williams und Friedl Kubelka / vom Gröller, eine offene Chorprobe
und ein Auftritt von Bernadette La Hengst mit dem Chor der schönen
Aussichten sowie ein Vortrag von Dean Vuletic zur politischen
Dimension des Eurovision Song Contest und seiner Bedeutung für die
queere Community. Durch den Abend führt MC Denice Bourbon. (
Belvedere Museum Wien | Queering the Belvedere: Eurovision Song
Contest 2026 )
Kunsthistorisches Museum: Eine Bühne zwischen Hochkultur und Pop
Während der ESC-Woche finden täglich Führungen durch die
Gemäldegalerie und die Schatzkammer statt. Schwungvoll, unterhaltsam
und mit einem Augenzwinkern werden Kunstwerke aus dem Blickwinkel der
Song-Contestlieder der letzten Jahrzehnte betrachtet. Im Mittelpunkt
stehen Themen wie Liebe und Schmerz, Engel und Dämonen und ein
euphorisches Europa. Am 13.5. wird mit einer Kunstschatzi Special
Edition gefeiert. Das Museum wird zur stimmungsvollen Eventlocation:
Die Kuppelhalle verwandelt sich in eine stilvolle Cocktail- und DJ-
Atmosphäre mit Eurovision-Sounds und internationalem Flair. (
www.khm.at )
Museum für angewandte Kunst – MAK: Public Viewing des Eurovision
Song Contest-Finales
Unter dem Motto „Packt eure Friends ein, schmeißt euch in eure besten
Looks“ wird das MAK am
16. Mai 2026 ab 20 Uhr zur Bühne für eine „United by Music“-Watch-
Party. Exklusiv für die Public-Viewing-Gäste gibt es vor dem Start
der Live-Übertragung von 18 bis 20 Uhr die Möglichkeit, bei
ermäßigtem Eintritt die Ausstellung CHRISTOPH SCHLINGENSIEF. Es ist
nicht mehr mein Problem! zu besuchen. Teilnahme: frei, limitierte
Sitzplätze, Anmeldung erforderlich (ab 29.4.2026, 10 Uhr):
https://www.mak.at/eurovision
mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien: Performativer
Sound-Parcour
Unter dem Titel Sounds & Visions gestalten die Künstler CID RIM und
Oliver Hangl am Montag,
11. Mai 2026 von 17 bis 20 Uhr einen performativen Sound-Parcours vor
und im mumok, der das Museum als akustischen und architektonischen
Resonanzraum erlebbar macht. Die Lavabasaltfassade des Gebäudes dient
dabei als Lithophon und wird vom Musiker CID RIM live bespielt. Seine
Performance aktiviert die Fassade als klangliche Schwelle zwischen
öffentlichem Stadtraum und Museum. ( www.mumok.at )
Naturhistorisches Museum Wien: Biodiversität trifft kulturelle
Vielfalt
Das Naturhistorische Museum Wien verbindet mit „Voices of Nature.
Song Contest of the animals“ Artenvielfalt und musikalische Vielfalt
auf ungewöhnliche Weise: 35 Tiere stehen für je ein teilnehmendes
Land, ein Audioguide mit Tierstimmen begleitet durch die Biologischen
Schausäle auf der Ebene 2 – ergänzt durch ein Voting für das
Lieblingstier und interaktive Social-Media-Momente.
https://www.nhm.at/voices_of_nature
Österreichische Nationalbibliothek: Die Österreichische
Nationalbibliothek lädt zu Spezialführungen in ihre Museen (
Prunksaal, Literaturmuseum, Papyrusmuseum, Globenmuseum,
Esperantomuseum) ein. Die thematischen Führungen greifen Motive auf,
die auch den Eurovision Song Contest prägen: Musik, Vielfalt,
kultureller Austausch, Liebe und Sprachen. Ausgehend von
einzigartigen historischen Objekten und spannenden Geschichten
eröffnen sich neue Blickwinkel auf die Vergangenheit – und ihre
Verbindung zur Gegenwart. ( https://www.onb.ac.at/kalender/eurovision
-song-contest )
Haus der Geschichte Österreich (hdgö) : Ikonische Objekte,
digitale Tiefe
Unter dem Titel „Unstoppable. Eurovision Song Contest Highlights im
Museum“ widmet das hdgö dem ESC von 25. März bis 11. Oktober 2026
eine Präsentation. Zu sehen sind ikonische Objekte der
österreichischen ESC-Geschichte – darunter Conchita Wursts
historisches Kleid, das Bühnenbild zu „Wasted Love“ von JJ sowie
Archivbilder des Grand Prix de la Chanson 1967 in der Wiener Hofburg.
Eine begleitende Web-Ausstellung beleuchtet den ESC im Spannungsfeld
von Musik, Politik und Gesellschaft und bietet einen Blick hinter die
internationalen Kulissen. (hdgoe.at/esc)
Technisches Museum Wien: Technik trifft Popkultur.
Vom 2. bis 17. Mai 2026 bietet das Technische Museum Wien ein
Sonderprogramm mit interaktiven Stationen, Meilensteinen des Song
Contests, Karaoke-Bühne, Führungen und Workshops zu Musik und
Technik. Am Finaltag wartet auf Besucher:innen eine Radio-Wien-
Sondersendung mit anschließendem ESC-Finale auf der Leinwand. (
www.tmw.at )