Wien (OTS) – In der heutigen Spezialdebatte zu Bildung, Jugend,
Integration,
Transparenz und Märkten hat SPÖ-Gemeinderätin und Bildungs-
Fraktionsvorsitzende Astrid Pany das Bildungsbudget der Stadt Wien
klar unterstützt und die Leistungen der Wiener Verwaltung und der
vielen Mitarbeiter*innen in Schulen und Märkten betont.
„Aktive Märkte sind wie offene Wohnzimmer im Grätzel: Man trifft
Menschen, bekommt Beratung, kauft frisch ein und spart Verpackung.
Diese Orte halten Wien zusammen – Tag für Tag“, hebt Pany die Arbeit
der MA 59, des Marktamts mit rund 230 Mitarbeiter*innen, hervor.
Besonders die 17 Detailmärkte seien ein Gewinn für Nahversorgung,
regionale Betriebe und nachhaltigen Konsum – vom Naschmarkt über den
Brunnenmarkt und dem Viktor-Adler-Markt bis zum Schlingermarkt in
Floridsdorf. Dort werden in Kürze drei neue Marktstände
ausgeschrieben. „Das zeigt, wie viel Bewegung entsteht, wenn Bezirk
und Marktamt an einem Strang ziehen“, so Pany.
Den Bogen zur Bildung spannt Pany bewusst: „Märkte sind auch
Lernorte. Kinder erleben dort, wo Lebensmittel herkommen –
anschaulich, lebendig, mitten in der Stadt.“
Ganztagsschule: Wien baut aus, Wien entlastet, Wien liefert
Qualität
Pany verweist auf konkrete Fortschritte der Wiener
Bildungspolitik: Die Zahl ganztägig geführter öffentlicher
Volksschulen stieg innerhalb eines Jahrzehnts von 81 auf 165 – damit
hat sich das Angebot mehr als verdoppelt. „Bereits heuer starten mehr
als zwei Drittel der Schulanfänger*innen in einer ganztägigen
Schulform. Die Ganztagsschule ist in Wien nicht bloß ein Wort,
sondern ein Versprechen: bessere Förderung für Kinder und mehr
Planbarkeit für Familien“, betont Pany.
Wien sei zudem bundesweit Vorreiterin bei der Finanzierung:
kostenfreie Ganztagsschule und gratis Mittagessen in der
Ganztagsschule seien ein spürbarer Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit
und zur Lebensqualität in einer der lebenswertesten Städte. Auch bei
der Ausstattung entlaste Wien die Erziehungsberechtigten:
Zweckzuschüsse für Lehr- und Lernmittel seien ein konkretes Plus im
Alltag.
MA 56: Wachstum, neue Aufgaben, viel Leistung
„In Wien wurden in den letzten zehn Jahren 1200 neue Klassen
geschaffen, was zusätzliche Infrastruktur und Personal wie Schulwart*
innen notwendig macht. Gleichzeitig hat die MA 56 neue Aufgaben
aufgebaut, darunter Schulsekretär*innen an jeder Pflichtschule sowie
I-Plus Kräfte, die Inklusion von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf in
Regelklassen stärken“, unterstreicht Pany den quantitativen Ausbau
als große organisatorische Kraftanstrengung. Für 2026 sind
zusätzliche 20 Anstellungen geplant, um Teilhabe für Kinder mit
Mehrfachbehinderungen weiter abzusichern.
„Das passiert nicht von selbst. Hinter jeder funktionierenden
Schule steht ein Team, das organisiert, begleitet, repariert, betreut
und entlastet. Wer diese Arbeit kleinmacht, trifft Menschen, die
jeden Tag Verantwortung tragen“, so die SPÖ-Bildungssprecherin.
Kinderschutz braucht Respekt, kein Misstrauens-Theater
„Wenn es um Kinder- und Jugendhilfe geht, gilt ein einfacher
Kompass: Sicherheit zuerst“, SPÖ-Gemeinderat Marcus Gremel hat in der
heutigen Debatte klare Worte gefunden und einen respektvollen Umgang
mit den Mitarbeiter*innen der MA 11 eingefordert. Pauschale
Unterstellungen wie ‚Willkür‘ seien nicht nur fehl am Platz, sondern
treffen Menschen, die täglich in einem hochsensiblen Bereich
Verantwortung tragen. „Wer Kinderschutz ernst nimmt, spricht nicht
abwertend über jene, die jeden Tag das Kindeswohl ins Zentrum
stellen“, betont Gremel. „Im Zweifel gilt der Schutz der Kinder.
Genau dafür braucht es Rückhalt statt Zurufe von der Seitenlinie.“
Gremel erinnert daran, dass Kinderschutz nicht zur politischen
Reizvokabel verkommen dürfe, sondern Professionalität, Sorgfalt und
Anerkennung brauche: „Kinderschutzkonzepte und eine Safe-Recruitment-
Strategie sind äußerst sinnvoll und gerade in finanziell
herausfordernden Zeiten ein seriöser Zugang.“
Sprachförderung: Klarer Kurs statt Schnellschuss
Im Bereich Kindergarten und frühe Bildung unterstreicht Gremel:
„Verbesserungen bei der Sprachförderung sind für die Wiener
Sozialdemokratie ein Schlüssel, weil gerechte Chancen nicht erst in
der Schule beginnen. Dass diesem Thema im Regierungsprogramm ein
eigenes Kapitel mit mehreren Maßnahmen gewidmet ist, zeigt seinen
Stellenwert.“
Zwischen Marktstand und Klassenraum zeigt sich, wofür Wien steht:
Nähe, Qualität und Rückhalt. Das Budget 2026 macht Wege kürzer, gibt
Teams in Verwaltung und Pädagogik Stärke und verschafft Kindern sowie
Familien mehr Luft im Alltag. „Märkte schenken dem Grätzel eine
Stimme, Ganztagsschulen eröffnen Kindern Chancen und mit früher
Sprachförderung und sicheren Strukturen spannen wir ein Netz, das
trägt, wenn es darauf ankommt“, so Pany und Gremel abschließend.