Wien (OTS) – Laut dem „Ruefa Reisekompass“ bleibt die Reiselust der
Österreicher:innen auf hohem Niveau bestehen, verzeichnet für 2026
sogar ein leichtes Plus: 90% der Österreicher:innen möchten in diesem
Jahr verreisen. Die Sehnsucht nach Sonne, Meer und einzigartigen
Entdeckungen ist ungebrochen, und die Bereitschaft, dafür das nötige
Budget einzuplanen, verbindet alle Generationen. Gefragt sind neben
der Hauptsaison vor allem die etwas entspannteren Vor- und
Nachsaisonmonate Mai bis September. Darüber hinaus zeigt sich der
Wunsch nach Erholung, innerer Ruhe und bewusst eingeplanten Wellness-
Auszeiten – ein Trend, der sich auch in den Reiseplänen für 2026
widerspiegelt.
Im Rückblick auf 2025 wird deutlich: Auch angesichts von Teuerung
und wirtschaftlicher Unsicherheit möchten die Österreicher:innen ihre
Urlaubsreisen nicht missen. Sie nutzen sie bewusst als Erholungs- und
Kraftquelle für ihre persönlichen Auszeiten. Das zeigt der Ruefa
Reisekompass 2026 – in der repräsentativen Studie befragt Ruefa
regelmäßig Österreicher:innen nach ihren Reiseplänen, um daraus die
aktuellen Reisetrends abzuleiten. Für die Durchführung der Umfrage im
November 2025 mit 1.550 Online-Interviews, repräsentativ für die
österreichische Bevölkerung ab 18 Jahren, zeichnet wie auch in den
vergangenen Jahren Marketagent verantwortlich.
Zwtl.: Rückblick 2025 – die Österreicher:innen investierten
durchschnittlich Euro 2.170 pro Person in Urlaub
Im Durchschnitt waren die Österreicher:innen vergangenes Jahr 20
Tage lang unterwegs – um einen Tag länger als noch 2024. Aufgeteilt
war die kostbare Urlaubszeit zumeist auf zwei (22%) bis drei Urlaube
(19%) bzw. einen Urlaub (18%). In den meisten Fällen dauerten die
Reisen 8 bis 14 Tage (25%), andernfalls hatten sie eine Dauer von 15
bis 21 Tagen (23%) bzw. bis zu 7 Tagen (20%) oder zwischen 22 und 31
Tagen (18%) und mehr (14%). Die Durchschnittsausgaben pro Person
lagen dabei bei Euro 2.170.
„Die Österreicher:innen waren 2025 erneut ausgesprochen
reisefreudig,“ betonen Birgit Wallner, Vorständin VERKEHRSBUERO und
Michele Fanton, Geschäftsführer Ruefa, und fügen hinzu: „Unter nicht
immer ganz einfachen Rahmenbedingungen wie der anhaltenden Teuerung
und einem herausfordernden Marktumfeld ist es uns gelungen, das Jahr
insgesamt stabil zu gestalten. Für 2026 sind wir breit aufgestellt
und unsere Urlaubswelten so vielfältig wie nie zuvor, weshalb wir
zuversichtlich und mit vielen neuen Reiseideen und Trendzielen ins
neue Jahr starten.“
Zwtl.: Urlaubspläne 2026: Auch in diesem Jahr bleiben Urlaub und
Erholung ein zentrales Anliegen der Österreicher:innen, für das sie
bereit sind, das nötige Budget einzuplanen.
Die Prognosen deuten auf ein starkes Reisejahr 2026: 90% der
Österreicher:innen (+1% im Vgl. zu 2025) planen dieses Jahr zu
verreisen. Insgesamt rechnen die Österreicher:innen 2026 im Schnitt
mit 21 Tagen Urlaub (+2 Tage im Vgl. zu 2025) – aufgeteilt auf
zumeist zwei Urlaube (29%), einen Urlaub (23%) bzw. drei Urlaube (22%
). 14% bzw. 12% machen vier Mal bzw. öfter Urlaub. Der Haupturlaub
soll im Schnitt 12 Tage dauern, das ist um einen Tag länger als im
Vergleich zu 2025.
Die geplanten durchschnittlichen Ausgaben pro Person für den
Urlaub 2026 liegen bei Euro 2.209 und unterstreichen die ausgeprägte
Zahlungsbereitschaft sowie den hohen Stellenwert von Urlaub und
Reisen. Den Daten zufolge stehen den Ältesten dafür auch die meisten
finanziellen Mittel zur Verfügung: Das Reisebudget steigt von Euro
1.938 pro Person in der Generation Z (1994 – 2010) über Euro 2.630
bei den Baby Boomern (1946 – 1964) bis auf Euro 4.444 in der
Generation der Traditionalist:innen (1922 – 1945). Die höchsten
Urlaubsbudgets pro Person finden sich im Westen Österreichs: An der
Spitze liegen erneut die Tiroler:innen mit Euro 2.517, gefolgt von
den Wiener:innen mit Euro 2.428. Abgerundet werden die Top 3 von den
Burgenländer:innen, die pro Person mit Euro 2.349 für inspirierende
Urlaubstage kalkulieren.
Vor dem Hintergrund veränderter wirtschaftlicher
Rahmenbedingungen werden die Urlaubsbudgets mit Bedacht eingesetzt:
Während 43% (+2% gegenüber 2025) der Österreicher:innen sich von der
aktuellen Teuerung in ihren Reiseplänen kaum beeinflussen lassen,
planen 15%, die günstigere Nebensaison zu nutzen, 13% möchten von
Frühbucher-Angeboten profitieren und weitere 12% beabsichtigen, am
Urlaubsort zu sparen.
Zwtl.: Urlaubsarten 2026: Badeurlaube top, Städtereisen und Wellness
folgen auf den Plätzen
Sommer, Sonne, Meer – der Badeurlaub bleibt über alle
Generationen hinweg unangefochten die beliebteste Urlaubsform der
Österreicher:innen. Für 2026 planen 54% der Befragten zumindest einen
Strandurlaub. Mit einem Zuwachs von +4% gegenüber 2025 verzeichnet
der Strandurlaub auch die markanteste Steigerung unter den geplanten
Urlaubsarten. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Städtereisen (41%)
sowie Wellness- und Erholungsreisen (35%). „Noch stärker als je zuvor
begeistert der Badeurlaub über alle Generationen hinweg. Er bietet
Entspannung, Erholung und unbeschwerte Momente fernab des oft allzu
überladenen Alltags. Kein Wunder also, dass sich 2026 mehr als die
Hälfte der Österreicher:innen an der Sonne orientieren und den
Badeurlaub am Meer zu ihrer Top-Reiseart küren“, resümiert Ruefa
Geschäftsführer Michele Fanton. Frische Impulse liefern auch der
sportliche Aktivurlaub (20%) sowie
Erlebnisreisen/Rundreisen/Roadtrips (18%). Ski- bzw. Winterurlaub
steht für 12% der Österreicher:innen 2026 auf dem Programm, ebenso
planen 10% eine Kultur- und Studienreise. Cluburlaube (9%), Adults-
only-Urlaube (9%), Camping (8%) und Kreuzfahrten (6%) ergänzen die
Reisepläne.
Zwtl.: Wie und wohin geht die Reise 2026?
Obwohl lediglich 29% der Österreicher:innen ihre Urlaubsplanung
an die Schulferien knüpfen müssen, konzentriert sich die
Hauptreisezeit weiterhin auf den Sommer – insbesondere auf Juli und
August, flankiert von den Nebensaison-Monaten Mai, Juni und
September. Gereist wird zu 43% als Paar/mit Partner, zu 26% als
Familie mit Kindern, 10% planen eine Solo-Reise und weitere 7% eine
Reise in der Gruppe mit Freund:innen oder Kolleg:innen.
Insgesamt planen 80% der Befragten eine Reise ins europäische
Ausland, 66% sagen „Ja“ zu Urlaub in Österreich, 23% zieht es in die
Ferne. Die beliebtesten Reiseziele im Inland sind erneut die
Steiermark (27%), Kärnten (24%) und Salzburg (21%). In Europa steht
Italien (32%) an erster Stelle, gefolgt von Kroatien (23%) und
Deutschland (19%). Auch die Lust auf Fernreisen ist weiterhin groß:
Besonders gefragt ist das faszinierende Königreich Thailand (15%; +2%
im Vgl. zu 2025), gefolgt von den USA (11%; -5%) und Japan (10%; +3%)
. Auch die Malediven liegen mit einem Plus von 3% im Trend (7%).
Ebenfalls gut nachgefragt bleiben die Vereinigten Arabischen Emirate
(7%; +1%). Auffällig ist die markant gestiegene Reiselust auf China (
5%; +3%). Um an den Urlaubsort zu gelangen, wählen 51% Anreisen mit
dem eigenen Auto, 46% Flugreisen, 14% Anreisen mit der Bahn. Weitere
5% reisen mit dem Bus, 3% per Wohnmobil und 2% mit dem Mietauto.
Zwtl.: Wünsche und Motive rund ums Reisen
Welche Urlaubserlebnisse beeindrucken die Österreicher:innen ganz
besonders, welche prägen sich am stärksten in ihre Erinnerungen ein?
Am häufigsten genannt werden Naturerlebnisse wie etwa Strand und
Berge (59%), kulinarische Genüsse (43%) sowie körperliche Aktivitäten
wie Sport oder Wandern (38%). Weitere Highlights sind die Tiere und
Pflanzenwelt (38%), die Urlaubsunterkunft (35%) sowie menschliche
Begegnungen (34%). Darüber hinaus schätzen die Befragten die
Geschichte und kulturellen Hintergründe des Reiseziels (30%),
verwöhnende Wellnessmomente (28%), das Gewinnen von persönlicher
Inspiration und neuen Perspektiven (27%) sowie authentische Einblicke
in das lokale Leben (27%).
Sonne pur oder doch lieber die etwas kühlere Sommerfrische? Die
Vorlieben hinsichtlich der Temperaturen sind höchst individuell: 31%
der Befragten bevorzugen die kühlere Vor- oder Nachsaison, 25% wählen
gezielt warme Urlaubsländer, 24% lassen sich von der Temperatur kaum
beeinflussen, 19% setzen bewusst auf die warme Hauptsaison und 15%
entscheiden sich für kühlere Reiseziele.
Nachhaltigkeitsaspekte, d.h. ökologische und soziale
Verantwortung, sind den Österreicher:innen auf ihren Reisen wichtig –
dieses Jahr ist sogar eine minimale Steigerung der Zustimmungswerte
und der allgemeinen Zahlungsbereitschaft für ein nachhaltigeres
Reisen im Vergleich zum Vorjahr auf 56% (+1%) erkennbar. Unabhängig
von Vorgaben definieren die Befragten Nachhaltigkeit vor allem über
Mobilität und die Wahl des Reiseziels (32%), einen bewussten und
schonenden Umgang mit Ressourcen (21%), allgemeines Umwelt- und
Klimabewusstsein (16%) sowie über Abfallvermeidung und Mülltrennung
am Urlaubsort (7%).
Zwtl.: NEU Das naturbelassene Menorca als Trenddestination 2026
Für 2026 erweitert Ruefa sein Angebot wieder um neue, spannende
Trenddestinationen. Neu im Programm ist die Baleareninsel Menorca,
die ab Mai bequem und direkt per Charterflug ab Wien erreichbar ist.
Liebevoll „Mallorcas kleine Schwester“ genannt, begeistert die Insel
mit türkisblauen Buchten, charmanten Dörfern, viel Ruhe und
mediterraner Gelassenheit. Die deutsche Ostseeküste überzeugt als
Fixstarter unter den Charter-Destinationen mit neuen Hotels, Wander-
und Radreisen sowie Hausboot-Erlebnissen. Zu den weiteren Top-
Sommerdestinationen 2026 zählen Griechenland, Türkei, Spanien,
Italien und Ägypten. In der Ferne locken etwa die USA, Thailand, die
Malediven, Mauritius, Seychellen oder Tansania – Sansibar.
In der Welt der Ruefa Sportreisen wartet eine breite Auswahl an
Packages u.a. zu Tennis, Laufen, Fußball, Golf und Motorsport,
jeweils inklusive Eintrittskarten. Auf Zakynthos sorgt die beliebte
Ruefa Sommerakademie für kreative und inspirierende Urlaubstage,
ideal auch für Solo-Reisende. Ergänzt wird das Angebot mit den
vielfältigen Ruefa Kultur- und Studienreisen sowie einem dichten
Programm an Kreuzfahrten, die bereits bis ins Jahr 2028 buchbar sind.
Zwtl.: RUEFA Großes Vertrauen in die Reiseberatung und hohe
Markenbekanntheit
Dass persönliche Expertise bei der Urlaubsentscheidung weiterhin
eine zentrale Rolle spielt, bestätigt die Studie eindeutig: Bei der
Frage nach der Vertrauenswürdigkeit von Urlaubsempfehlungen nennen 78
% der Befragten die Familie bzw. den Freundeskreis, gefolgt von
Reiseberater:innen im Reisebüro oder beim Reiseveranstalter mit 59%,
während nur 12% auf Künstliche Intelligenz wie ChatGPT oder Chatbots
vertrauen. Dieses hohe Vertrauen spiegelt sich auch in der
Markenbekanntheit von Ruefa wider: Ruefa zählt zu den bekanntesten
Reisebürogruppen Österreichs – 25% der Österreicher:innen geben an,
Ruefa gut zu kennen, weiteren 64% ist die Marke immerhin namentlich
bekannt. Damit verfügt Ruefa über eine außergewöhnlich hohe
Markenpräsenz am österreichischen Reisemarkt.
Zwtl.: NEU Preisgekröntes Ruefa Store-Konzept unterstreicht
Wertigkeit der individuellen Beratung
Das preisgekrönte Ruefa Store-Konzept, kürzlich ausgezeichnet mit
dem Austrian Interior Design Award 2025, lädt in den neuen Stores in
Eisenstadt, Linz und Wien dazu ein, Urlaubslust neu zu erleben.
Naturelemente, digitale Features und individuelle Reiseberatung
verbinden sich hier zu einem innovativen Gesamterlebnis. Mithilfe von
Online-Terminvereinbarung, flexibler Videoberatung und Tools wie dem
„Ruefa Urlaubsmatch“ erhalten Ruefa-Kund:innen genau die individuelle
Beratung, die sie sich wünschen. Rund 400 Ruefa-Mitarbeiter:innen
sind zudem frisch ausgebildete „Ruefa Climate Ranger“ und beraten auf
Wunsch zu nachhaltigen Reiseoptionen. „Unser Ziel ist es, die
Begeisterung für das Reisen mit echter Expertise und modernster
Beratung zu verbinden“, sagt Birgit Wallner, Vorständin
VERKEHRSBUERO. „Mit unseren zeitgemäßen Ruefa Reisestores und den
erweiterten Online-Services wird so jede Reiseplanung für sich zu
einem inspirierenden Erlebnis – effizient, zeitsparend und dennoch
persönlich.“
Zwtl.: Reisetrends 2026: Die wichtigsten Ergebnisse – eine
Zusammenfassung
–
90% der Österreicher:innen planen 2026 mindestens eine
Urlaubsreise (+1% vs. 2025).
–
Durchschnittlich 21 Urlaubstage sind für 2026 vorgesehen,
Haupturlaub im Schnitt 12 Tage
–
Zwei Urlaube pro Jahr planen 29%, einen Urlaub 23%, drei Urlaube
22%.
–
Geplantes Urlaubsbudget: Euro 2.209 pro Person
–
Höchstes Budget für Urlaub pro Person: Traditionalist:innen mit
Euro 4.444, gefolgt von den Baby Boomern mit Euro 2.630; je jünger,
desto niedriger das geplante Urlaubsbudget
–
Sich ändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen: 43% bleiben
davon beim Reisen unbetroffen.
–
Reisekonstellationen: 43% reisen als Paar, 26% als Familie mit
Kindern, 10% solo, 7% in einer Gruppe mit Freund:innen oder
Kolleg:innen.
–
Beliebteste Urlaubsarten: Badeurlaub (54%), Städtereisen (41%),
Wellness/Erholung (35%)
–
Reiseziele 2026: 80% europäisches Ausland, 66% Österreich, 23%
Fernreisen
–
Beliebteste europäische Reiseziele: Italien (32%), Kroatien (23%)
, Deutschland (19%),
Griechenland (16%)
–
Fernreisen: Thailand (15%), USA (11%), Japan (10 %), Malediven (7
%)
–
Beliebteste Inlandziele: Steiermark (27%), Kärnten (24%),
Salzburg (21%), Tirol (16%)
–
Anreise: 51% Auto, 46% Flugzeug, 14% Bahn, 5% Bus, 3% Wohnmobil
–
Nachhaltigkeit: 56% bejahen eine allgemeine Zahlungsbereitschaft
für nachhaltigeres Reisen.
–
Vertrauenswürdigkeit von Urlaubsempfehlungen: 78% vertrauen
Familie und Freundeskreis, 59% Reiseberater:innen, nur 12%
Künstlicher Intelligenz wie Chatbots oder ChatGPT.
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