SPÖ-Grossmann: Schluss mit giftiger Chemie im Kinderzimmer!

Wien (OTS) – Heute hat das Europäische Parlament eine neue Verordnung
beschlossen,
die die Sicherheit von Spielzeug in der EU deutlich verbessern soll.
Künftig sollen giftige Chemikalien in Spielsachen verboten, die
Lautstärke bei Spielzeug begrenzt, digitale Risiken für die
psychische Gesundheit von Kindern überprüft und Online-Plattformen
stärker in die Verantwortung genommen werden. SPÖ-EU-Abgeordnete und
Mitglied im Binnenmarktausschuss Elisabeth Grossmann zeigt sich
erfreut über den heutigen Beschluss: „Gerade in der Weihnachtszeit,
wenn Kinderaugen leuchten und Wunschzettel geschrieben werden, machen
sich viele Eltern Gedanken, was sie für ihre Sprösslinge unter den
Christbaum legen sollen. Schenken sollte dabei Freude bringen und
keine Sorgen bereiten. Doch leider ist das heute immer noch nicht
selbstverständlich. Denn viele Spielsachen, die online bestellt oder
im Handel gekauft werden, sind mit giftigen Chemikalien belastet, zu
laut für empfindliche Kinderohren oder so gestaltet, dass sie sich
negativ auf die mentale Entwicklung auswirken können. Damit Eltern
mit gutem Gefühl schenken können, haben wir auf EU-Ebene nun ein
neues Gesetz beschlossen, das sicherstellen soll, dass Spielzeug
künftig strengeren Sicherheitsstandards unterliegt. Schädliche Stoffe
wie PFAS und Bisphenole sollen künftig konsequent verboten, die
Lautstärke von Spielzeugen begrenzt und digitale Risiken für die
psychische Gesundheit von Kindern streng geprüft werden. So stellen
wir sicher, dass Eltern darauf vertrauen können, dass das, was unter
dem Christbaum liegt, wirklich sicher für ihre Liebsten ist.“ ****

Grossmann weiter: „Gleichzeitig ist es höchste Zeit, dass Online-
Plattformen endlich Verantwortung für das übernehmen, was sie täglich
millionenfach in europäische Haushalte liefern. Über Plattformen wie
Amazon, AliExpress oder Temu strömen massenhaft Spielsachen nach
Europa, die oft meilenweit von unseren Sicherheitsstandards entfernt
sind. Es darf nicht länger möglich sein, dass sich Plattformen hinter
der bequemen Ausrede verstecken, sie seien bloße Vermittler. Wer mit
Produkten für Kinder Geld verdient, trägt Verantwortung für ihre
Sicherheit. Dieses Gesetz setzt genau hier an: Es verpflichtet
Plattformen, gefährliche Produkte aktiv vom Markt zu nehmen,
Missstände zu beenden und endlich ihren Beitrag zum Schutz unserer
Kinder zu leisten.“ (Schluss) bj

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