Staatssekretär Pröll: Historischer Gehaltsabschluss im Parlament beschlossen

Wien (OTS) – „Wir haben mit diesem Gehaltsabschluss Historisches
geschafft –
etwas, das uns niemand zugetraut hat“, betonte Staatssekretär
Alexander Pröll anlässlich der heutigen Beschlussfassung der
Dienstrechts-Novelle im Nationalrat. „Erstmals in der Geschichte
wurde ein bestehender Abschluss für den öffentlichen Dienst neu
verhandelt – und das in einer budgetär höchst angespannten
Situation“, so der Staatssekretär im Bundeskanzleramt, der auch für
den öffentlichen Dienst zuständig ist.

Im Detail sieht der Gehaltsabschluss folgendes vor:

– Jänner 2026 bis 30. Juni 2026: keine Erhöhung

– Juli 2026 bis 31. Juli 2027: +3,3 %

– August 2027 bis 31. August 2028: durchschnittlich +1 %

– September 2028 bis 31. Dezember 2028: durchschnittlich +1 %

In der Nationalratsdebatte wurde dabei besonders hervorgehoben,
dass der Lohnabschluss auch von zahlreichen Bundesländern wie
beispielsweise der Steiermark übernommen wurde.

„Die Frage der Gehaltsentwicklungen in Österreich war und ist
zentral, um die Lohn-Preis-Spirale zu durchbrechen und das 2-1-0 Ziel
von Bundeskanzler Christian Stocker zu erreichen. Mit der
Dienstrechts-Novelle zeigen wir, dass verantwortungsvolle
Budgetpolitik und ein starker öffentlicher Dienst kein Widerspruch
sind. Wir haben in einer angespannten Lage Historisches erreicht:
eine faire, neu verhandelte Inflationsabgeltung, Einsparungen für den
Staat und klare Verbesserungen im Dienstrecht. Das ist
Sozialpartnerschaft, die funktioniert – und Politik, die Österreich
stabil hält“, so Alexander Pröll.

Der Staatssekretär dankte abschließend den öffentlich
Bediensteten „für ihre wertvolle Arbeit für das Funktionieren, für
die Stabilität, aber auch für den Fortschritt Österreichs“.

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