„Thema“: Mordverdacht in Seniorenresidenz

Wien (OTS) – Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag,
dem 2. Februar
2026, um 21.10 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON folgende Beiträge:

Mordverdacht in Seniorenresidenz

Eine 87 Jahre alte Frau wurde in ihrem Appartement in einem
Seniorenheim in Wien-Döbling tot aufgefunden. In ihrem Hals befand
sich ein Ring. Die Obduktion hat ergeben, dass die Frau erstickt
wurde. Die Polizei ermittelt wegen Mordes und hat einen 61-jährigen
Mann ausgeforscht. Der türkische Staatsangehörige wurde von der
Spezialeinheit WEGA in seiner Wohnung in Wien-Penzing festgenommen.
In der Seniorenresidenz leben die Bewohnerinnen und Bewohner
selbstständig und können jederzeit Besuch empfangen. Es gibt keine
Sicherheitskontrollen. Pia Bichara und Andrea Poschmaier haben
recherchiert.

Agenten des Widerstands im Dritten Reich

„Mir kommen die Tränen, wenn ich die Ausrüstung berühre, die mein
Vater vor 80 Jahren benutzt hat“, sagt Bernhard Weber aus Innsbruck.
Sein Vater Franz Weber war Wehrmachtsdeserteur und Teil der Operation
Greenup. Das war die erfolgreichste Mission des US-amerikanischen
Geheimdienstes auf österreichischem Boden. Gemeinsam mit zwei
jüdischen Agenten trägt Franz Weber 1945 maßgeblich zur kampflosen
Befreiung Innsbrucks bei. Jetzt haben Bergsteiger Fallschirmreste der
waghalsigen Sprünge der drei Agenten in den Ötztaler Alpen gefunden.
Leon Hoffmann-Ostenhof hat sich auf Spurensuche begeben.

Proschat Madani – Die Schauspielerin über das Leben und das Spielen

Sie ist bekannt als gnadenlose Rechtsanwältin in den
„Vorstadtweibern“, als ORF-Chefin in „Walking on Sunshine“ und als
Polizeipsychologin in „Der letzte Bulle“. Als Kind ist die aus dem
Iran stammende Schauspielerin mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern
nach Wien gekommen. „Ich habe mich turboassimiliert. Irgendwann
wusste ich dann selbst nicht mehr, wer ich bin“, sagt sie heute. Im
Herbst hat die 58-Jährige ihr zweites Buch veröffentlicht. In „Leben
spielen“ schreibt sie über all das. „Wir Schauspielerinnen wollen
immer beklatscht werden. Dabei bin ich gar nicht so. Ich ziehe mich
am liebsten zurück und genieße die Zeit allein“, sagt sie im
Interview mit Laura Mlakar.

Vom Wert der Finsternis

„Am Tag bekommen wir an unseren Arbeitsplätzen in Innenräumen zu
wenig Licht, in der Nacht gibt es zu viel davon und das ist ein
Problem für unseren Schlaf“, sagt Robert Stepansky. Er leitet das
Schlaflabor im Krankenhaus Barmherzige Brüder in Wien. Noch nie war
es auf der Erde so hell wie heute. Rund 80 Prozent aller Menschen
leben in lichtverschmutzten Gebieten. Dies hat Auswirkungen auf uns
sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt. „Jede Form von Licht würde mich
in meiner Arbeit stören“, sagt Philipp Jakesch. Der Steirer ist
Astrofotograf. Die dafür nötige Dunkelheit findet er im Nationalpark
Gesäuse im Naturnachtgebiet Eisenwurzen. Oliver Rubenthaler war für
„Thema“ nachtaktiv.

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