Volkshilfe zum internationalen Tag der Sozialen Arbeit (17.3.): Kürzungen im Bereich der Sozialen Arbeit verursachen hohe Folgekosten

Wien (OTS) – „Sozialarbeiter*innen sind Stützen unserer Gesellschaft.
Sie kümmern
sich um Kinder, um Jugendliche und um Menschen, die in Krisen geraten
sind, die in Armut leben oder in Lebenslagen gelandet sind, aus denen
es keinen Ausweg mehr zu geben scheint. Mit ihrer Arbeit leisten sie
zudem einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt“ , beschreibt
Judith Ranftler, Geschäftsleitung Volkshilfe Österreich, zentrale
Aufgaben, die die Berufsgruppe leistet.

Mit ihrer Expertise bekämpft die Berufsgruppe der Sozialen Arbeit
Benachteiligungen und vertritt Menschen auch anwaltschaftlich.
Sozialarbeiter*innen unterstützen Menschen nicht nur individuell,
sondern setzen sich gemeinsam mit ihnen für bessere gesellschaftliche
Rahmenbedingungen ein. Sie bringen Erfahrungen aus der Praxis in die
öffentliche Debatten ein, zeigen Missstände auf und fordern soziale
Rechte ein. Damit sorgen sie für soziale Gerechtigkeit und sind eine
tragende Säule der Demokratie.

„Die Sparprogramme im Sozialbereich zeigen bereits erste negative
Auswirkungen. Auf lange Sicht bedeuten sie höhere Folgekosten für die
Gesellschaft. Es braucht daher viel mehr den Ausbau der Sozialen
Arbeit aber keinesfalls Kürzungen. Im Sinne einer positiven
Zukunftsentwicklung sollten wir also alle an einem Strang ziehen“ ,
schließt Erich Fenninger, Direktor Volkshilfe Österreich.

Datenschutzinfo