Wenn das Knie schmerzt

London/Hamburg (OTS) – Wenn Bewegungen im Alltag oder bei sportlichen
Aktivitäten
schwerfallen, weil Gelenke schmerzen oder sich steif und geschwollen
anfühlen, kann Arthrose die Ursache sein. Mit der Gelenkerkrankung
haben in Deutschland etwa fünf Millionen Menschen[1] und in
Österreich rund 1,4 Millionen Menschen[2] zu tun. Knie sind am
häufigsten betroffen. Mit Arthrosamid® ist nun ein injizierbares
Polyacrylamid-Hydrogel Implantat auf den Markt gekommen, das
Schmerzen lindern und eine Operation bei einer mittelgradigen bis
schweren Kniearthrose hinauszögern kann.

(Knie-)Arthrose – was ist das eigentlich?

Bei Arthrose reduziert sich der stoßdämpfende Knorpel im Gelenk,
bis er ganz abgebaut ist. Dieser Prozess ist in der Regel mit starken
Schmerzen verbunden. Die Ursachen dieser degenerativen Erkrankung
können unterschiedlich sein und reichen von altersbedingter
Abnutzungserscheinung, über Verletzungen bis hin zu einer
rheumatischen Grunderkrankung.

„Zum jetzigen Zeitpunkt kann Arthrose nicht geheilt werden. Zudem
gab es in den letzten zwanzig Jahren nur minimale Fortschritte bei
den Behandlungsoptionen – keine der bestehenden Methoden kann das
Fortschreiten der Erkrankung aufhalten oder die Symptome dauerhaft
lindern“, sagt Rakesh Tailor, CEO von Contura Orthopaedics Ltd,
Hersteller von Arthrosamid®.

Wie wird Kniearthrose üblicherweise behandelt?

Bisher setzt man bei der Behandlung der Kniearthrose auf eine
Reduzierung der Symptome durch Physio- und Bewegungstherapie,
Gewichtsabnahme, orale Schmerzmittel sowie Injektionen mit Cortison
oder alternativen Präparaten wie Hyaluron, deren Wirkweise jedoch
noch nicht umfänglich wissenschaftlich belegt ist. Reichen diese
Maßnahmen nicht mehr aus, ist ein Gelenkersatz bzw. die Knieoperation
oft die letzte Möglichkeit, die Schmerzen zu lindern und die
Lebensqualität der Patientin oder des Patienten zu verbessern.

Neuer Behandlungsansatz mit langer Wirkdauer

Arthrosamid® ist ein injizierbares Polyacrylamid-Hydrogel
Implantat, das steril, minimalinvasiv und unter lokaler Betäubung in
die Kniegelenkhöhle gespritzt wird, dauerhaft in der Gelenkinnenhaut
verbleibt und für Schmerzlinderung sorgen kann.

Eine erste Linderung der meist langjährigen chronischen Schmerzen
kann bereits innerhalb von 24 Stunden zu spüren sein. Die maximale
Wirkung tritt in den meisten Fällen aufgrund des
Integrationsprozesses nach rund vier bis acht Wochen nach einer
einzigen Injektion ein. Da diese eine Wirkweise von bis zu fünf
Jahren[3] besitzt, kann eine Operation bei einer mittelgradigen bis
schweren Kniearthrose entsprechend lang hinausgezögert werden.

„Ein enormer Vorteil der Methode gegenüber anderen Behandlungen
ist: Bereits eine Injektion reicht aus, um den gewünschten Effekt zu
erzielen. Die Behandlung dauert zudem nur kurz und wird ambulant
durchgeführt, so dass eine langwierige Erholungsphase, die bei einer
Operation oft gegeben ist, entfällt“, erklärt Rakesh Tailor.

Arthrosamid® ist als Medizinprodukt der Klasse IIa für den
europäischen Markt zugelassen. Es besteht zu 97,5 % aus Wasser und
2,5 % aus vernetztem Polyacrylamid, ein biokompatibles, nicht-
resorbierbares Hydrogel.

Die Joint Operations Medical GmbH vertreibt Arthrosamid® auf dem
deutschen und österreichischen Markt.

Mehr über Arthrosamid®:

https://arthrosamid.com/de

Quellen:

[1] https://www.arthrose.de/arthrose/haeufigkeit

[2] https://ots.de/a3KDmH

[3] Bliddal, H., et al. (2025) A Prospective Study of
Polyacrylamide Hydrogel Injection for Knee Osteoarthritis: Results
From 5 Years After Treatment. Presented at WCO-IOF-ESCEO 2025.

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