Wiener Rathaus zeigt Vielfalt für Senior:innen

Wien (OTS) – Das Wiener Rathaus wurde zum Ort der Begegnung und
Information für
mehr als 3.800 Wiener Senior:innen.

Von 11 bis 17 Uhr standen Information und persönliche Beratung zu
Themen wie Pflege und Betreuung, Wohnen im Alter, Verkehr und
Mobilität, Digitalisierung, Sicherheit, Ehrenamt und
Freizeitgestaltung im Mittelpunkt. Ergänzt wurde das
Informationsangebot durch ein abwechslungsreiches Bühnen- und
Rahmenprogramm. Der Senior:innentag wird von Sabine Hofer-Gruber,
Senior:innenbeauftragte der Stadt Wien und ihrem Team „Wien für
Senior:innen“ im Fonds Soziales Wien (FSW) organisiert.

Senior:innentag 2026 bestätigt Altersfreundlichkeit in Wien

Sozialstadtrat Peter Hacker betont die Bedeutung solcher
Veranstaltungen: „Der Senior:innentag ist ein echtes Schaufenster für
das Leben in unserer Stadt. Ob Beratung oder einfach nur ein nettes
Gespräch – hier sieht man die vielen unterschiedlichen Angebote für
ältere Generationen. Solche Orte der Begegnung machen Wien aus und
verdeutlichen, warum unsere Stadt so lebenswert ist.“

Arabel Bernecker-Thiel, NEOS Wien Generationensprecherin,
unterstreicht die Bedeutung der Senior:innen für die Stadt: „Die
Gruppe der Senior:innen wird noch größer und bildet bis 2040 rund 25
% der Wiener Bevölkerung. Umso wichtiger ist es, Altersfreundlichkeit
in allen Lebensbereichen wie etwa Gesundheit, Verkehr oder
Barrierefreiheit sicherzustellen. Eine Stadt, die für ältere Menschen
gut funktioniert, ist auch eine bessere Stadt für alle Generationen.“

“Mir ist besonders wichtig, dass Senior:innen in Wien
selbstbestimmt, aktiv und gut informiert leben können. Der
Senior:innentag bietet dafür eine wichtige Plattform: hier werden
Angebote sichtbar, die den Alltag bereichern und neue Perspektiven
eröffnet. Und er schafft Raum für Austausch und neue Impulse” , sagt
Sabine Hofer-Gruber, Senior:innenbeauftragte der Stadt Wien.

FSW-Geschäftsführerin Anita Bauer verweist auf die Bedeutung
frühzeitiger Unterstützung: „Gerade im Alter stellen sich viele neue
Fragen. Deshalb setzen wir im FSW auf umfassende Beratung und
präventive Angebote, um mit unseren Leistungen Selbstständigkeit und
Lebensqualität für die Wienerinnen und Wiener möglichst lange zu
erhalten.“

Programmvielfalt – von Musik und Tanz bis hin zu Impfaktion

An über 60 Infoständen gab es auch heuer wieder Beratungsangebote
zahlreicher Organisationen und Gelegenheiten zum Austausch.

Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm sorgte zusätzlich für
Stimmung. Die Darbietungen reichten von schwungvoller Chormusik und
Klavierstücken mit bekannten Hits von Udo Jürgens bis hin zu Square
Dance und Latino Dance. Ergänzt wurde das Programm durch
Bewegungsangebote wie etwa Sesselgymnastik. Ein Großteil der Beiträge
wurde von Senior:innen selbst gestaltet. Ein besonderes Highlight war
die eigens für die Wiener Senior:innen gestaltete Senior:innenhymne
der „Wiener Ohrwurm Oldies“, die beim Senior:innentag erstmals live
aufgeführt wurde und beim Publikum großen Anklang fand.

Auch abseits der Bühne gab es viel zu entdecken und
auszuprobieren: Eine Impfaktion, ein digitales Hilfscafé für Fragen
rund um Smartphones und Apps sowie gemeinsame Nordic-Walking-Runden
sorgten dafür, dass für alle etwas dabei war.

Wien für Senior:innen

Das Team „Wien für Senior:innen“ im FSW koordiniert unter der
Leitung der Senior:innenbeauftragten der Stadt Wien, Sabine Hofer-
Gruber, zentrale Themen und Projekte für Senior:innen in der Stadt.
Die Aktivitäten orientieren sich an den acht Handlungsfeldern der WHO
für altersfreundliche Städte: Öffentlicher Raum, Verkehr und
Mobilität, Wohnen 60+, Soziale Teilhabe, Vielfalt und Respekt,
Engagement und Beschäftigung, Kommunikation und Information,
Versorgung und Sicherheit. Dafür gibt es eine enge Zusammenarbeit mit
Stellen der Stadt Wien, Institutionen und Organisationen aus
Wirtschaft und Wissenschaft. Ziel ist es, die Lebensqualität der
knapp 460.000 Wiener:innen ab 60 Jahren nachhaltig zu verbessern und
ihre Bedürfnisse in allen Lebensbereichen gezielt zu berücksichtigen.

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