Wien (OTS) – Die Europäische Union plant, ab Mitte 2027 eine
Obergrenze von 10.000
Euro für Barzahlungen im geschäftlichen Verkehr einzuführen sowie
eine Ausweispflicht ab Beträgen von 3.000 Euro vorzuschreiben. Für
den FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm stellte dieses
Vorhaben einen beispiellosen Angriff auf die Privatsphäre der Bürger
dar, den es entschieden abzulehnen gelte.
„Was uns hier als angebliche Maßnahme gegen Geldwäsche verkauft
wird, ist in Wahrheit der gezielte Aufbau eines Orwellschen
Überwachungsstaates durch die abgehobenen EU-Eliten. Zuerst kommen
die Bargeldbeschränkungen, dann folgt der gläserne Bürger durch den
digitalen Euro und am Ende steht der absolute Verlust unserer
Privatsphäre. Jeder rechtschaffene Österreicher wird durch solche
Maßnahmen unter Generalverdacht gestellt“, kritisierte Wurm.
Die Behauptung, man wolle damit die organisierte Kriminalität
bekämpfen, sei für den freiheitlichen Konsumentenschutzsprecher reine
Augenauswischerei. Echte Kriminelle würden längst auf Kryptowährungen
oder andere verschleierte Finanzkanäle ausweichen. Getroffen werde
durch das neue Gesetz stattdessen die breite, gesetzestreue
Bevölkerung. „Es kann absolut nicht im Interesse der Menschen sein,
dass sie beim Kauf eines Gebrauchtwagens oder bei größeren
Anschaffungen künftig ihre sensiblen Ausweisdaten bei Unternehmen
hinterlegen müssen. Das birgt nicht nur massive datenschutzrechtliche
Gefahren, sondern bürdet unseren ohnehin belasteten heimischen
Betrieben auch noch völlig absurde und unnötige bürokratische Hürden
auf. Unsere Unternehmer werden zu unfreiwilligen Handlangern von EU-
Zentralisten mit zügellosen Überwachungsfantasien degradiert“, so
Wurm weiter.
Abschließend forderte der FPÖ-Konsumentenschutzsprecher ein
Umdenken und ein Einschreiten der Bundesregierung, um den
bedingungslosen Schutz des Bargelds sicherzustellen: „Wir
Freiheitliche sind die einzige Kraft, die sich diesem
Überwachungswahn der europäischen Systemparteien in den Weg stellt.
Bargeld ist gedruckte Freiheit und diese Freiheit lassen wir uns von
den Brüsseler Bürokraten sicher nicht vernichten! Wenn die
Bundesregierung diesen Brüsseler Wahnsinn bedingungslos umsetzt, dann
tritt sie einmal mehr den Beweis an, dass ihr die Interessen und der
Schutz der eigenen Bevölkerung vollkommen egal sind!“