Wien (OTS) – „Frisst der Chancenbonus des Bundes die von der Stadt
Wien
finanzierten multiprofessionellen Teams an Wiens Schulen? Wenn ja,
ist das weder im Sinne des Chancenbonus noch im Sinne von Wiens
Schülerinnen und Schülern. Der vom Bund finanzierte Chancenbonus soll
Wiens Schulen zusätzlich mit Fachkräften unterstützen und nicht dazu
führen, dass die Stadt Wien diesen als Vorwand nützt und Ausgaben für
bereits bestehendes Unterstützungspersonal wie die
multiprofessionellen Teams einspart. Das wäre absolut fahrlässig,
verantwortungslos und würde den Chancenbonus ad absurdum führen“, so
der Bildungssprecher der Wiener Volkspartei Klubobmann Harald Zierfuß
zu entsprechenden Aussagen von SPÖ-Stadtrat Peter Hacker.
„Hier geht es auch nicht um Doppelgleisigkeiten. In 469
Pflichtschulen gab es im vergangenen Schuljahr gerade einmal 58
Vollzeit-arbeitende Schulsozialarbeiter. Wir sind Lichtjahre davon
entfernt, dass jede Pflichtschule auch wirklich die Unterstützung
eines Schulsozialarbeiters oder Schulpsychologen hat. Sogar die
Schulärzte, für die auch SPÖ-Stadtrat Hacker verantwortlich ist,
werden von Jahr zu Jahr weniger. Deswegen: Jede einzelne
Unterstützungskraft wird in Wiens Schulen wie ein bitter benötigter
Bissen Brot gebraucht. Hackers Pläne und Argumente sind damit mehr
als zynisch und abzulehnen“, so Zierfuß abschließend.