Wien (OTS) – Die Wiener FPÖ-Frauensprecherin und Landtagsabgeordnete
Lisa
Frühmesser-Götschober begrüßt die Entscheidung des Landes Steiermark,
Frauen in der Verwaltungssprache wieder ausdrücklich sichtbar zu
machen. Mit der Einführung einer Gender-Generalklausel werde nun
klargestellt, dass Personenbezeichnungen für alle Geschlechter
gelten, während gleichzeitig auf sprachlich umständliche und schwer
lesbare Genderformulierungen verzichtet wird. Ziel der Reform ist es,
die Lesbarkeit und Verständlichkeit von Landesgesetzen zu verbessern.
„Sprache prägt die Realität. Und die Steiermark legt vor, wie
eine moderne und verständliche Verwaltungssprache aussehen kann.
Frauen werden wieder ausdrücklich sichtbar gemacht, anstatt sie
hinter ideologisch-motivierten und holprigen Sprachkonstruktionen
verschwinden zu lassen. Daran sollte sich auch Wien endlich ein
Beispiel nehmen“, betont Frühmesser-Götschober.
Während der freiheitliche Landeshauptmann Kunasek mit erstem
September eine klare und verständliche Sprache in Landestexten
garantiert, geht Rot-Pink in Wien noch immer den entgegengesetzten
und rückschrittlichen Weg: „In der Wiener Verwaltung sollen Frauen
durch unlesbare Interpunktionsjamben bewusst unsichtbar gehalten
werden, während immer neue Genderformulierungen die
Geschlechterwahrnehmung verzerren. Komplizierte Sonderzeichen
schaffen aber keine Gleichberechtigung, sondern erschweren die
Verständlichkeit und verdrängen die weibliche Sprachform aus dem
öffentlichen Raum“, so die FPÖ-Frauensprecherin und schließt: „Die
Steiermark hat dafür einen vernünftigen Weg eingeschlagen. Wien wäre
gut beraten, diesem Beispiel zu folgen und Frauen auch in der
Verwaltungssprache wieder ausdrücklich sichtbar zu machen.“