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FPÖ – Hammerl: „Energiepreise explodieren – Regierung muss endlich Steuern senken!“

Wien (OTS) – „Energie kostet fast zehn Prozent mehr als vor einem
Jahr, Diesel und
Holzpellets sogar rund ein Drittel mehr. Die schwarz-rot-pinke
Verliererkoalition schaut zu, während Heizen und Tanken immer mehr
Menschen finanziell überfordern. Wir brauchen jetzt die Abschaffung
der CO2-Steuer und die Halbierung der Mineralölsteuer auf Diesel und
Benzin“, forderte FPÖ-Energiesprecher NAbg. Paul Hammerl angesichts
der aktuellen Zahlen der Österreichischen Energieagentur.

Besonders deutlich zeige sich das Versagen der Regierung bei den
Heizkosten: „Die Regierung drängt die Bürger ideologisch getrieben
aus ihren bestehenden Heizungen und in andere Heizformen. Doch wer
viel Geld in eine Pelletheizung investiert hat, muss jetzt
feststellen: Auch hier schützt der Umstieg nicht vor einer
Preisexplosion. Holzpellets sind binnen eines Jahres um 32 Prozent
teurer geworden. Die Menschen brauchen eine freie Entscheidung über
ihre Heizung und leistbare Brennstoffe statt politischer
Bevormundung“, betonte Hammerl.

Auch beim Strom müsse die Regierung staatlich verursachte
Verteuerungen beseitigen und auf EU-Ebene die Abschaffung des
Emissionshandels für Gaskraftwerke verlangen. „CO2-Zertifikate
verursachen bei Gaskraftwerken je nach Zertifikatspreis geschätzte
Zusatzkosten von 40 bis 60 Euro pro Megawattstunde Strom. Diese
Belastung würde unmittelbar wegfallen und den Strompreis sofort
günstiger machen. Weil Gaskraftwerke häufig den Börsenpreis
bestimmen, liegt hier ein entscheidender Hebel für günstigeren Strom.
Wer an der Merit-Order drehen will, hat hier den größten Hebel in der
Hand“, erklärte Hammerl.

Zugleich fordert der freiheitliche Energiesprecher die gezielte
Suche nach heimischen Erdgaslagerstätten und deren Nutzung: „ÖVP-
Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer weiß nicht einmal, wie viel
zusätzliches Gas in Österreichs Böden vorhanden und förderbar ist.
Über Importabhängigkeit zu klagen, während das eigene Potenzial nicht
ausreichend erkundet wird, ist keine Energiepolitik.“

„Diese Teuerungswelle muss jetzt gebremst werden, bevor sie über
inflationsgebundene Verträge im kommenden Jahr erneut zuschlägt. Die
Regierung muss endlich handeln und CO2-Steuer abschaffen,
Mineralölsteuer halbieren, Strom von Zertifikatskosten entlasten und
heimisches Gasvorkommen erschließen“, bekräftigte Hammerl.

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