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Handwerk als Kulturgut

Graz (OTS) – Ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftsabteilung der
Stadt Graz, des
Graz Museums und der Erlebnisregion Graz rückt das Thema Handwerk und
vor allem die Menschen dahinter in den Mittelpunkt. Zu sehen ab
sofort in der Ausstellung „Handwerk als Kulturgut“ auf der Grazer
Murinsel.

Handwerk ist weit mehr als die Herstellung von Produkten. Es
steht für Können, Kreativität, Erfahrung und die Leidenschaft der
Menschen, die dahinterstehen: ihre Geschichten, ihre Motivation, ihre
Fertigkeiten und ihre Begeisterung für das, was sie tun. Die
Bandbreite reicht von urbanem Design und innovativen Ideen bis zu
traditionellem Handwerk, regionalen Materialien und überliefertem
Wissen.

Genau diese Vielfalt soll durch das Projekt „Handwerk als
Kulturgut“ sichtbar gemacht werden.
20 Betriebe aus der Erlebnisregion Graz wurden stellvertretend für
die unterschiedlichsten Gewerke vor den Vorhang geholt – von Holz,
Keramik und Glas über Schmuck und Textilien bis hin zu besonderen
Lebensmitteln. Dabei treffen traditionsreiche Familienbetriebe auf
junge Manufakturen.

Entstanden ist „Handwerk als Kulturgut“ in Kooperation mit der
Wirtschaftsabteilung der Stadt Graz , dem Graz Museum und dem
Tourismusverband Region Graz.

Zwtl.: ZWEI BLICKE AUF’S HANDWERK: WORT UND BILD

Für das Projekt besuchten Fotograf Bernd Grosseck und Autorin &
Journalistin Claudia Piller-Kornherr die ausgewählten
Handwerksbetriebe und näherten sich ihnen aus zwei unterschiedlichen
Perspektiven.

Bernd Grosseck entwickelte fotografische Geschichten direkt in
den Werkstätten. Seine Aufnahmen sind nah am Geschehen und richten
den Blick insbesondere auf die Verbindung von Hand, Werkzeug und
Material. Claudia Piller-Kornherr beobachtete, hörte zu und fragte
nach. Daraus entstanden Porträts, die nicht nur vom jeweiligen
Handwerk erzählen, sondern vor allem auch von den Menschen dahinter.

Zwtl.: AUSSTELLUNG AUF DER GRAZER MURINSEL

Am 17. September 2026 wurde die Ausstellung „Handwerk als
Kulturgut“ auf der Grazer Murinsel eröffnet. Zwei Monate lang macht
sie die Menschen und Betriebe hinter dem Projekt sichtbar und lädt
dazu ein, die Vielfalt und Einzigartigkeit des Handwerks aus einem
neuen Blickwinkel kennenzulernen. Die Ausstellung ist frei
zugänglich.

Ein begleitendes Booklet vertieft die Geschichten und stellt alle
ausgewählten Betriebe ausführlich vor. Erhältlich ist dieses auf der
Murinsel, bei der Wirtschaftsabteilung der Stadt Graz sowie in der
Tourismusinformation Region Graz in der Herrengasse 16.

Hier geht’s zum Booklet „Handwerk als Kulturgut“

Weitere Informationen unter www.regiongraz.at/handwerk und auf
der Presseseite .

Zwtl.: ZAHLEN/DATEN/FAKTEN:

(Quelle: Wirtschaftskammer Steiermark)

WKO-Mitglieder gesamt: Graz-Stadt: 21.389, GU: 11.749, Voitsberg:
3.492
WKO-Mitglieder Gewerbe/Handwerk: Graz-Stadt: 8.840, GU: 6.501,
Voitsberg: 1.014
Beschäftigte in Gewerbe/Handwerk: Graz-Stadt: 28.983, GU: 20.856,
Voitsberg: 2.890
Gründungen 2025:

– Graz-Stadt: 1.632, davon 612 in Gewerbe/Handwerk

– GU: 705, davon 390 in Gewerbe/Handwerk

– Voitsberg: 211, davon 129 in Gewerbe/Handwerk

Zwtl.: STATEMENTS:

„Im Rahmen unserer Wirtschaftsstrategie 2030 setzen wir einen
klaren Schwerpunkt auf einen zukunftsfitten urbanen Produktionsraum.
Dabei richten wir unsere Maßnahmen konsequent an den Bedürfnissen der
Unternehmerinnen und Unternehmer aus und stellen deren
Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Entwicklungsmöglichkeiten
in den Mittelpunkt.“ Andrea Keimel, Leiterin Abteilung für
Wirtschafts- und Tourismusentwicklung, Stadt Graz

„Handwerksbetriebe erzählen Geschichten über unsere Region, ihre
Menschen und ihre Traditionen. Sie machen die Erlebnisregion Graz
abseits klassischer Sehenswürdigkeiten erlebbar und zeigen, wie
vielfältig Stadt und Land miteinander verbunden sind: Vom urbanen
Design bis zum traditionellen Handwerk.“ Sylvia Loidolt, Vorsitzende
und Susanne Haubenhofer, Geschäftsführerin der Erlebnisregion Graz

„Handwerk ist ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte und
Identität unserer Stadt. Handwerksbetriebe prägen ihre
wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung und machen
gesellschaftlichen Wandel sichtbar. Dieses Projekt leistet einen
wichtigen Beitrag dazu, handwerkliches Wissen als Teil unseres
kulturellen Erbes zu dokumentieren und für kommende Generationen zu
bewahren.“ Sibylle Dienesch, Direktorin Graz Museum

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at

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