LH Mikl-Leitner eröffnet neuen Bauteil im XISTA Science Park

St. Pölten (OTS) – Seit 2019 bietet der XISTA Science Park in
Klosterneuburg speziell
ausgestattete Labor- und Büroflächen für forschungs- und
technologieorientierte Unternehmen. Heute wurde der neue Bauteil, der
rund 3.000 Quadratmeter zusätzliche Fläche bietet, offiziell von
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnet.

Der internationale Wettbewerb werde immer härter und fordernder,
so die Landeshauptfrau eingangs. Mit Billigprodukten und
Dumpinglöhnen werde man in Zukunft nicht mehr punkten können. „Das
einzige Mittel, um sich im globalen Wettbewerb durchzusetzen, ist
Innovation, Forschung und Spitzentechnologie – das wissen wir in
Niederösterreich und darauf setzen wir“, betonte Mikl-Leitner.

Sie sprach von der „Mission Nobelpreis“, im Rahmen derer man die
besten Rahmenbedingungen für Wissenschaft und Forschung schaffen
wolle, um wissenschaftliche Durchbrüche zu ermöglichen, aus denen
dann Unternehmen entstehen können, die weltweit erfolgreich sind.
„Hier am ISTA werden viele neue Ideen geboren, und es ist unsere
Aufgabe, mit den besten Rahmenbedingungen, mit Kapital und Vernetzung
dafür zu sorgen, dass sie zu erfolgreichen Unternehmen werden, die
schließlich Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen“,
sagte Mikl-Leitner.

In Klosterneuburg sei die Zukunft an einem Ort vereint: „Das ISTA
liefert wissenschaftliche Exzellenz, der XISTA Science Park schafft
Raum für Start-ups und Spin-offs und mit dem XISTA Venture Fund II
steht auch das notwendige Wachstumskapital zur Verfügung“, führte sie
aus. Das mache XISTA zu einem echten Innovationsökosystem, „das wir
zu einer der ersten Adressen Europas für wissenschaftsbasierte
Unternehmensgründungen machen wollen,“ betonte sie.

ISTA-Präsident Martin Hetzer erklärte, das ISTA habe sich zu
einem international anerkannten Leuchtturm der österreichischen
Wissenschaft entwickelt. „Wir haben mittlerweile 1.400
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus rund 80 Ländern, die am Institut
auf Weltklasseniveau forschen.“ Das neue Gebäude sei ein essenzieller
Teil für die Wirkung über die Forschung hinaus, so Hetzer, „denn hier
wird Wissenschaft in Praxis überführt und stärkt so die Wirtschaft.“

Uli Grabenwarter, Deputy Director Equity Investments beim
European Investment Fund (EIF), sprach über Technologietransfer, der
auf fundamentaler Forschung basiere. „Beim Technologietransfer in
Europa geht es darum, in den nächsten fünf Jahren die
Wettbewerbsfähigkeit eines ganzen Kontinents im globalen Wettbewerb
sicherzustellen.“ Wie man mit Technologie, Innovation und
technologischem Fortschritt umgehe, werde die Lebensgrundlage für
kommende Generationen definieren, sagte er.

XISTA-Geschäftsführer Markus Wanke erklärte das Konzept hinter
XISTA: „Im Kern steht die Entwicklung neuer Unternehmen aus der
Forschung heraus.“ Mit dem kürzlich unterzeichneten 30. Investment
sei der Science Park nun Heimat für 30 Unternehmen mit rund 500
Mitarbeitenden aus der ganzen Welt.

Im Interview kam auch Doris Agneter, Geschäftsführerin von tecnet
equity, zu Wort, die unter anderem darüber sprach, was erfolgreiche
Spin-offs ausmache. Ebenso zu Wort kam ecoplus-Geschäftsführer Helmut
Miernicki, der ausführte, seit dem Beginn der Entwicklung der
Technologie- und Forschungszentren im Jahr 2000 habe man 180
Millionen Euro investiert, um die besten Rahmenbedingungen für die
Zusammenarbeit von Forschung, Wissenschaft und Unternehmen zu
schaffen.

Gesegnet wurde das neue XISTA-Gebäude von Propst Anton Höslinger
und Superintendent Michael Simmer.

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