Gesundheit

ÖVP – Hungerländer: Starke Zuwanderung überfordert Wiens Infrastruktur

Wien (OTS) – Prognosen der MA 23 zeigen, dass Wien bis 2055 um
332.000 Menschen
wachsen wird. Bereits in den vergangenen 15 Jahren legte die Stadt um
340.000 Personen zu, was die Kapazitäten an den Pflichtschulen enorm
belastet. Unter den aufgezählten Zuwanderungsgründen wurde einer
geflissentlich vergessen: Die starke Binnenwanderung von Asyl- und
subsidiär Schutzberechtigten aus den Bundesländern nach Wien. Hierbei
handelte es sich um eine reine Sozialmigration, die Infrastruktur,
Sozialsystem, Gesundheitssystem und das friedliche Zusammenleben
massiv belasten. Die starke Zuwanderung nach Wien ist daher weder
rein schicksalhaft noch qualifizierte Arbeitsmigration sondern ein
hausgemachtes Problem, das seine Ursache im überbordenden
Sozialsystem hat.

„Die Zahlen belegen eindeutig, dass der Zuwanderungsdruck die
Kapazitäten unserer Stadt sprengt. SPÖ und Neos ignorierten jahrelang
die Belastungsgrenzen unserer Schulen, der Infrastruktur und der
Integrationsfähigkeit“, warnt Gemeinderätin Caroline Hungerländer,
Integrationssprecherin der Wiener Volkspartei.

Leidtragende sind Außenbezirke wie die Donaustadt mit einem Plus
von knapp 39 Prozent oder Favoriten mit über 24 Prozent. Hier wird
Wohnraum geschaffen, die Infrastruktur kann aber schon lange nicht
mehr mithalten. Das Ergebnis ist ein Verlust an Lebensqualität, den
die Donaustädter tagtäglich spüren.

Die Wiener Volkspartei fordert daher, dass endlich Schluss sein
muss mit falschen Anreizen bei der Mindestsicherung. Außerdem braucht
es wirksame Maßnahmen gegen die Segregation in den stark wachsenden
Bezirken. „Wien darf nicht länger als Magnet für Zuwanderung ins
Sozialsystem fungieren. Wir müssen jetzt die Reißleine ziehen, das
Sozialsystem reformieren und den Druck von unseren Pflegern, Schulen
und Bezirken nehmen“, so Hungerländer abschließend.

Datenschutzinfo