Gesundheit

SPÖ-Erasim: „Wo nachhaltig draufsteht, muss nachhaltig drin sein!“

Wien (OTS) – „Wo nachhaltig draufsteht, muss künftig auch nachhaltig
drin sein“,
fasst SPÖ-KMU-Sprecherin Melanie Erasim die heute im Nationalrat
beschlossene Novelle des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG-
Novelle) zusammen. „Konsument:innen müssen sich darauf verlassen,
dass das, was auf den Produkten steht, auch stimmt“, so Erasim. ****

Neben dem Schutz der Konsument:innen geht es Erasim auch um den
Schutz von ehrlichen Unternehmen: „Ehrliche Unternehmen investieren
in nachhaltige, regionale Produktion, übernehmen Verantwortung und
halten sich an Regeln. ,Greenwasher’ wollen mit leeren Versprechen
schnelles Geld machen. Diese unfaire Praxis stellen wir jetzt ab. Wer
mit Nachhaltigkeit wirbt, muss das künftig belegen können. Das
schafft Transparenz und ehrlichen Wettbewerb.“

Die UWG-Novelle sieht vor, dass Unternehmen ihre Produkte nicht
mit „umweltfreundlich“, „grün“, „klimaneutral“ oder „nachhaltig“
bewerben dürfen, wenn sie dies nicht klar belegen können.
„Nachhaltigkeitssiegel“ auf Produkten sind nur mehr dann erlaubt,
wenn sie zertifiziert wurden. Falsche Angaben zur Haltbarkeit und zur
Reparierbarkeit werden verboten. Gesetzliche Mindeststandards – etwa
die Einhaltung von Grenzwerten oder Sicherheitsregeln – dürfen nicht
als Besonderheit beworben werden. Außerdem dürfen Unternehmen nicht
mehr mit Eigenschaften von Produkten werben, die sowieso
selbstverständlich sind, z.B. „glutenfreies Wasser“ oder
„plastikfreies Papier“. (Schluss) mf/mm

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