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LH-Stv Landbauer: Weg frei für „Weinviertel West“

St. Pölten (OTS) – „Mit der aktuellen Entscheidung des
Landesverwaltungsgerichtes
Niederösterreich gibt es grünes Licht für massive
Angebotsverbesserungen im westlichen Weinviertel, wo der öffentliche
Verkehr neu organisiert wird“, informiert Niederösterreichs
Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.

LEOpoldi Busse und leoPOLDI Anrufsammeltaxis bilden in Zukunft
gemeinsam mit den vorhandenen Bahnen ein integriertes Gesamtangebot,
das die Stärken des Linienverkehrs mit jenen der flexiblen
Anrufsammeltaxis kombiniert und leer herumfahrenden Bussen den Kampf
ansagt. Die Beauftragung der geeigneten Verkehrsunternehmen über eine
öffentliche Ausschreibung wurde durch den gerichtlichen
Nachprüfungsantrag eines unterlegenen Bieters verzögert. Das
Landesverwaltungsgericht Niederösterreich weist nunmehr den Antrag in
allen Punkten ab und bestätigt das Vorgehen der NÖVOG. „Mit
Weinviertel West heben wir den öffentlichen Verkehr auf eine neue
Ebene. Wir wollen das beste Angebot und die höchste Qualität für
unsere Fahrgäste umzusetzen“, so Landbauer.

Im westlichen Weinviertel wird der klassische öffentliche
Linienverkehr neu gestaltet und mit flexiblen Formen des öffentlichen
Verkehrs kombiniert. Insgesamt ergibt sich dadurch ein modernes,
integriertes Gesamtangebot: Bahnlinien stellen gemeinsam mit den
leopoldi Regionalbussen der NÖVOG die „Hauptschlagadern“ im
öffentlichen Verkehr dar. Sie befördern auf stark nachgefragten
Strecken die Fahrgäste rasch und im engen Takt von A nach B. Daneben
verkehren Linienbusse auch im klassischen Schülerverkehr. Den
Großteil der Region versorgt darauf aufbauend ein bedarfsgesteuerter
öffentlicher Verkehr (leopoldi Anrufsammeltaxis). Diese
Anrufsammeltaxis sind flexibel und stehen auch auf Strecken und zu
Tageszeiten zur Verfügung, wo der Einsatz großer Linienbusse wenig
sinnvoll ist. Die Anrufsammeltaxis können telefonisch und über die
poldi App bestellt werden.

Wie bereits seit bald 20 Jahren in vielen Projekten erprobt,
wurde die Vergabe der Verkehrsleistungen transparent über eine
öffentliche Ausschreibung organisiert, über welche die geeignetsten
Verkehrsunternehmen eruiert wurden. Als Bestbieter gingen die
Unternehmen Dr. Richard und Frank Reisen hervor. Ein unterlegener
Bieter stellte daraufhin einen Nachprüfungsantrag vor dem
Landesverwaltungsgericht Niederösterreich, der mit dem heutigen
Erkenntnis endgültig und in allen Punkten abgewiesen wurde. „Diese
Erkenntnis ist ein wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung des
öffentlichen Verkehrs in Niederösterreich, denn es wurden unsere
Fachexpertise und Vorgehensweise bei Vergabeverfahren intensiv
geprüft und für geeignet befunden. Das gibt Stabilität und Sicherheit
für künftige Verfahren“, so die NÖVOG Geschäftsführer Wolfgang
Schroll und Michael Hasenöhrl.

Der von Fahrgästen und der gesamten Region sehnlichst erwartete
Betriebsstart des neuen Gesamtangebotes im westlichen Weinviertel hat
sich durch die gerichtliche Auseinandersetzung um rund ein Jahr
verzögert und ist nunmehr für Sommer 2027 geplant. Bis zum
Betriebsstart wird der aktuelle Linienverkehr durch das derzeit
beauftragte Verkehrsunternehmen unverändert fortgesetzt.

Seit Ende 2024 hat die Niederösterreichische
Verkehrsorganisationsges.m.b.H. (NÖVOG) die Gesamtverantwortung für
den öffentlichen Regionalverkehr (Bus und bedarfsgesteuerte Verkehre)
in Niederösterreich übernommen. Nunmehr setzen die Fachleute der
NÖVOG unbürokratisch und rasch Verbesserungen für die Fahrgäste in
Niederösterreich um und kümmern sich um eine optimale Abstimmung von
Buslinien untereinander sowie zwischen Bus und Bahn.

Weitere Informationen: Georg Huemer, Kommunikation NÖVOG, E-Mail:
[email protected] , Mobil: 0664 88374482

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